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Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt an Brucker Projekt verliehen

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Bei der Übergabe der Preise: Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein, Annarina Kemnitz, Dr. Lorenz Laing, David Schupp, Staatsministerin Ulrike Scharf.
Bei der Übergabe der Preise (von links): Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein, Annarina Kemnitz, Dr. Lorenz Laing, David Schupp, Staatsministerin Ulrike Scharf. © StMAS/ Alexander Göttert

Fürstenfeldbruck – Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat bei einem Festakt in München den Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt 2022 verliehen, unter anderem für ein Projekt aus Fürstenfeldbruck.

„Ideale, Ideen und Innovationskraft: Dieser Dreiklang kennzeichnet das ehrenamtliche Engagement in Bayern. Unsere ehrenamtlich Aktiven sprühen nur so vor Ideen“, erklärte Scharf. „Mit dem Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt wollen wir diese Kreativität in besonderer Weise anerkennen. Aus meiner eigenen ehrenamtlichen Tätigkeit weiß ich: Das Ehrenamt macht glücklich. Es stiftet Sinn und ein gutes soziales Miteinander. Die ehrenamtlich Aktiven stärken den Zusammenhalt in unserem Land!“  

260 eingegangene Bewerbungen

Unter dem Motto „Ehrenamt – damit gewinnen wir alle!“ wurden für den Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt zum vierten Mal Personen, Initiativen und Organisationen mit neuen Ideen rund ums Ehrenamt gesucht. Insgesamt sind über 260 Bewerbungen eingegangen. Sechs Preisträger erhalten jeweils 10.000 Euro in der Kategorie „Innovative Projekte“. In der Kategorie „Neue Ideen“ können sich vier Preisträger über je 3.000 Euro freuen. Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.

Preisträger aus Fürstenfeldbruck

In der Kategorie „Ideen“ wurden unter anderem das Projekt „Sport gestaltet Vielfalt“ der Diskriminierungsfreien Gesellschaft aus Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Das geplante Projekt will einen Beitrag zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft leisten. Ansatzpunkt ist dabei der Bereich des Sports. Geplant ist eine 20-teilige Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche in Sportvereinen und Sportverbänden. Die Ehrenamtlichen sollen darin geschult werden, Vorurteile und unterschiedliche Diskriminierungsformen zu erkennen. Anschließend werden die Ehrenamtlichen Strategien sowie Methoden kennenlernen, um Vorurteilen und Diskriminierung vorzubeugen oder sie nachhaltig zu bekämpfen.

Idee fördert Fairplay in Sport und Gesellschaft

„Diese Idee fördert Fairplay in Sport und Gesellschaft. Im Sportverein begegnen sich viele Menschen. Hier spiegelt sich unsere Gesellschaft wider. Wenn es also im Sportverein gelingt, Diskriminierung einen Riegel vorzuschieben, dann strahlt eine in diesem Sinne gelebte Vereinskultur auch auf unsere Gesellschaft insgesamt aus“, erklärt Scharf.

red

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