Dr. Tobias Huttenloher aus Gröbenzell engagiert sich jetzt für die Bayernpartei

 Ex-CSU-Mitglied nimmt als neuer Vorsitzender der Bayernpartei "Fahrt im Landkreis" auf

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Gröbenzell –  Totgeglaubte leben offenbar länger –  in letzter Zeit war es still um die Bayernpartei. Jetzt wolle man wieder "Fahrt aufnehmen", heißt es in der neuesten Presse-Mitteilung. Denn die Bayernpartei im Landkreis Fürstenfeldbruck hat einen neuen Vorstand gewählt. Den Vorsitz übernimmt der 35-jährige Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer Dr. Tobias Huttenloher, der vor seinem Wechsel zur Bayernpartei bei der CSU aktiv war und zwei Jahre lang den CSU-Ortsverband Gröbenzell geleitet hatte. 

Stellvertretender Vorsitzender ist der 28-jährige Germanist und Marketingtexter Lukas Börner, der aus dem Allgäu stammt und vor zwei Jahren mit seiner Familie in den Landkreis Fürstenfeldbruck gezogen ist. Schatzmeister wird Gerhard Träxler aus Puchheim, der sich auch im Vorstand des Bayernbund Kreisverbandes München und Umgebung e.V. engagiert. Die Rolle des Schriftführers übernimmt der Kriminalbeamte i.R. Herbert Fischer aus Germering. Zusätzlich engagieren sich im Vorstand Gisela Träxler, die Direktkandidatin der Bayernpartei im Landkreis Fürstenfeldbruck bei der letzten Landtagswahl, und Meinrad Kraus als langjähriges Mitglied der Bayernpartei.

 „Die Bayernpartei ist auch hier im Landkreis Fürstenfeldbruck die einzige Partei, die für eine liberale Freiheit im Sinne des bayerischen ,Leben und leben lassen‘ steht, die für direkte Demokratie durch Volksabstimmungen und Direktwahl des Ministerpräsidenten eintritt und die für einen selbstbestimmten Freistaat Bayern in einer starken europäischen Union mit klaren Kompetenzen kämpft“, so der Vorsitzende Dr. Tobias Huttenloher. Die Wiederbelebung des Kreisverbands folge einem bayernweiten Trend. Die Bayernpartei, die im kommenden Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert, habe  nicht nur als einzige der etablierten Parteien in den letzten Jahren Mitglieder gewinnen, sondern ihre Basis auf inzwischen mehr als 5.000 Mitglieder verdoppeln können.

Derselbe Aufschwung gelte  für die Unterstützung durch die bayerischen Wähler: Bei der letzten Landtagswahl konnte die Bayernpartei ihre Stimmen fast verdoppeln und kam landesweit auf 2,1 %, im Landkreis Fürstenfeldbruck sogar auf 2,5 %. Klares Ziel der Bayernpartei sei  der Einzug in den Landtag, denn immerhin könnten sich laut aktuellen Umfragen über 20 % der Bayern "einen unabhängigen Freistaat Bayern" vorstellen.

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