Filme zurück auf Leinwand

Bayernweiter Kinostart am 1. Juli – Germeringer Cineplex mit dabei

Machten sich einen Eindruck vom Germeringer Cineplex: Michael Kießling, Katrin Schmidt, Benjamin Miskowitsch und Alexander Rusch.
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Machten sich einen Eindruck vom Cineplex, das am 1. Juli seinen Betrieb wieder aufnimmt (von links): Michael Kießling, Katrin Schmidt, Benjamin Miskowitsch und Alexander Rusch.
  • Maximilian Geiger
    VonMaximilian Geiger
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Germering – James Bond, Black Widow, Mulan, Kaiserschmarrndrama – die Liste der 2020 heiß ersehnten Kinofilme war lang, doch Corona machte allen Filmfans einen Strich durch die Rechnung. Mit einem Schlag brach der Kinobranche die Grundlage weg. Kinos blieben geschlossen, Filme wurden immer wieder verschoben. Doch nun ist Hoffnung in Aussicht: am 1. Juli erfolgt der bayernweite Kino-Restart, wenn auch mit Einschränkungen.

Auch das Cineplex in Germering hat ab sofort wieder seine Pforten geöffnet und bietet zum Start ein gutes Dutzend neuer Filme an. Und so statteten Stadträtin Katrin Schmidt, Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch und Bundestagsabgeordneter Michael Kießling Geschäftsführer Alexander Rusch am 29. Juni einen Besuch ab, um sich über die aktuelle Lage zu informieren.

Natürlich freue er sich über die Wiederaufnahme, erklärt Rusch, dennoch sei der Betrieb nur eingeschränkt möglich. So lassen die Corona-Auflagen nur eine durchschnittliche Auslastung von 25 Prozent zu, immerhin müssen die geltenden Mindestabstände eingehalten werden, so der Kinobetreiber.

Darüber hinaus gelte am Sitzplatz Maskenpflicht, einzig zum Verzehr der gekauften Snacks und Getränke sei es erlaubt, diese kurzzeitig abzunehmen. Vermutlich wird das einige Besucher abschrecken, dennoch ist sich Rusch sicher, dass die richtigen Fans wieder kommen werden, denn „die Leute wollen raus“. In seinen Augen biete das Kino ein Gemeinschaftsgefühl und eine einmalige Atmosphäre, die man zu Hause nicht bekäme: „es ist einfach was anderes, einen großen Actionfilm auf der Kinoleinwand zu erleben als zuhause auf dem Sofa“. Und auch Schmidt bricht eine Lanze für das Kino: „Kino hat eine ganz andere Wertschätzung für den Film.“, Streaming zuhause hingegen mache das Filmerlebnis austauschbar.

»Ich glaube an das Kino«

Im Grunde steht Rusch Streamingdiensten wie Netflix und Disney Plus neutral gegenüber, dennoch sei es ärgerlich, wenn Kino-Blockbuster zeitnah bei solchen Anbietern veröffentlicht werden. Dadurch gehe die „Kinoexklusivität verloren“. Dennoch geht er zuversichtlich in die Zukunft, „weil ich glaube an das Kino“.

Und so freut er sich auf den Neustart, für den er sich personell gut aufgestellt sieht. Während des Lockdowns hatte er, wie so viele andere auch, Minijobber entlassen müssen, um seine fest angestellten Mitarbeiter zu schützen. Dennoch hatte man Kontakt gehalten und nun, da eine Wiedereröffnung absehbar war, abgeklärt, wer wieder dabei wäre.

Und so heißt es ab dem 1. Juli wieder: Licht aus, Vorhang auf, die Vorstellung beginnt.

Maximilian Geiger

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