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Neujahrsempfang der Frauenunion

Europaabgeordnete Niebler: "Europa ist kein Supermarkt"

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Beim Neujahrsempfang der Kreis-Frauenunion begrüßten die Kreisvorsitzende Katharina Plabst (rechts) und der CSU-Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch die Europapolitikerin und FU-Landesvorsitzende Angelika Niebler.

Die Zukunft des europäischen Gedankens steht bei der Europawahl am 26. Mai auf dem Spiel. Diese Ansicht vertrat die Europaabgeordnete und FU-Landesvorsitzende Angelika Niebler beim Neujahrsempfang der Kreis-Frauenunion (FU) im Emmeringer Bürgerhaus.

Emmering -  „Ist die Frauenunion noch zeitgemäß?“ Mit dieser etwas provokanten Frage eröffnete die Kreisvorsitzende Katharina Plabst den Neujahrsempfang vor gut 80 Gästen. Schließlich habe man im vergangenen Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht gefeiert. Plabst beantwortete die Frage selbst mit einem klaren Ja: Das zeige der Frauenanteil im Bundes- wie im Landtag, der immer noch unter einem Drittel liege. „Die CSU braucht als Volkspartei mehr Frauen“, sagte die Kreisvorsitzende. Niebler sieht die CSU in Sachen Frauenquote zumindest im Brucker Landkreis gut aufgestellt: „Hier gibt es sehr viele Frauen in sehr vielen Ämtern“, sagte sie. Darüber hinaus würden sich alle Politiker im Kreis immer dem europäischen Gedanken verpflichtet fühlen. Dieser müsse bei der Europawahl aufrecht erhalten werden. „In der Gesellschaft wird die Europapolitik als nicht so wichtig wahrgenommen“, sagte sie. 

Welt steht vor großen Herausforderungen

Doch viele Probleme könnten nur in einem gemeinsamen Europa geschultert werden. Dazu zählte sie die Digitalisierung, die Globalisierung und den weltweiten Handel, den Klimaschutz, die Migration sowie den Terror. „Unsere Großeltern haben 70 Jahre lang dafür gekämpft, dass wir in Frieden und Freiheit leben können.“ Das Feld nun denjenigen zu überlassen, die nichts mehr mit Europa am Hut haben, empfindet sie als „Verrat an meinen Großeltern“. Die Welt stehe vor gewaltigen Herausforderungen. Wir brauchen ein starkes Europa“, sagte die Europapolitikerin deshalb auch mit Blick auf die zahlreichen populistischen Bewegungen in vielen EU-Ländern, die mit dem kontinentalen Gedanken nichts mehr anfangen können. Als Beispiel für die wartenden Aufgaben führte sie die Konsequenzen der Digitalisierung auf die Berufswelt an. „Vielen Lkw-Fahrern werden sich angesichts der Nachrichten über autonomes Fahren wohl fragen, wie sicher ihr Job noch ist“, sagte Niebler. 

Historische Chance für Manfred Weber bei Europa-Wahl

Auch der Brexit trage zu den bewegten Zeiten bei. „Wir wollen den Briten eine Brücke bauen, aber Europa ist auch kein Supermarkt, aus dem man sich das Beste rauspicken kann“, sagte Niebler. In jedem Fall befürchtet sie durch den Brexit auch Auswirkungen auf die Binnenmärkte: „Viele große Firmen haben Geschäftsbeziehungen zu den Briten.“ Die CSU sieht sie für die Herausforderungen gut aufgestellt. Eine historische Chance für die konservativen europäischen Parteienfamilie EVP, zu der auch die CSU gehört, sieht sie im Spitzenkandidaten für die Europawahl. Erstmals kann mit Manfred Weber ein Niederbayer Chef der EU werden. Weber sei mit großer Mehrheit von der EVP zum Spitzenkandidaten gewählt worden, weil er authentisch sei. Dennoch würden ihn viele in Deutschland noch nicht kennen. „Darum: Gehen Sie raus und werben Sie für die Europawahl“, appellierte Niebler an die Gäste des Neujahrsempfangs, der musikalisch durch den Jesenwanger Viergesang quasi männlich umrahmt wurde. 

Daschner

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