Platten beim Maibaumtransport Puch

Eine Maibaum-Reise mit Knall

1 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - . 
2 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - und das nicht ganz reibungslos. 
3 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - und das nicht ganz reibungslos. 
4 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - und das nicht ganz reibungslos. 
5 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - und das nicht ganz reibungslos. 
6 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - und das nicht ganz reibungslos. 
7 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - und das nicht ganz reibungslos. 
8 von 28
Der Maibaum des Maibaumvereines Puch wurde von 20 Vereinsmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Puch vom Parkplatz des Klosterstüberls zum Grünen Zentrum Puch gebracht - und das nicht ganz reibungslos. 

Puch – Mehr als 20 Vereinsmitglieder des Maibaumvereins sowie der freiwilligen Feuerwehr Puch waren am vergangenen Samstagvormittag im Einsatz.

Aufwendig wurde der Maibaum vom Parkplatz Klosterstüberl mit Hilfe zweier Traktoren und einem Bock, über die kurvigen Straßen geführt – nicht einfach bei 30 Metern Länge und gut zwei Tonnen. Keine Viertelstunde nach dem Start am Kloster Fürstenfeldbruck: Ein Knall!

Das rechte Rad vom Bock will nicht mehr. „Leere Reifen hatten wir schon öfter“, erzählt Max Liebermann von der Feuerwehr, aber ein Platten ist Herbert Steinbrecher ‚noch nie passiert‘. Dieser muss es wissen, denn er wird nicht umsonst vom ersten Vorstand Christian Braumiller als „Aufstell-Commander“ betitelt. Steinbrecher leitet schon seit Jahren den Maibaumtransport an. 

Der "bockende Bock" braucht Ersatz

Erstmal muss die Straße frei gemacht werden: Über der Amper, gleich nach der Brücke ist genug Platz. Dort wird der Bock auf Brettern selbst aufgebockt und das streikende Rad entfernt. Zwei Helfer ziehen los, um Ersatz zu besorgen. „Ein Glück, dass wir nur alle drei Jahre einen Maibaum holen. So haben wir auch nur alle drei Jahre eine Panne“, schmunzelt Benjamin Krois und nimmt es, wie alle Anwesenden, mit Humor. Er ist heute als Feuerwehrmann für die Verkehrsabsicherung zuständig, doch auch im Verein tätig: „Jeder der da vorne vom Maibauverein in zivil rumsteht, ist letztlich auch bei der Feuerwehr dabei.“ Alle packen mit an.

Mit neuen Reifen ging's weiter Richtung Grünes Zentrum

Um 10.30 Uhr naht dann die Rettung. Gleich drei Reifen hat man vorsichtshalber mitgebracht. „Eine Stunde Verzögerung“, seufzt Steinbrecher, bevor der Bock wieder einsatzbereit gemacht wird und die Fahrt weiter geht. Eine Baustelle vor dem Veranstaltungsforum hat die Helfer ausgebremst. „Das staut sich fast bis auf die B2“, sagt Maximilian Hack, „Was meinst du was los ist, wenn wir in der Kurve stehen?“ Doch die Sorge ist unbegründet. Zügig wird die Straße von der Feuerwehr frei gemacht, ebenso zügig zieht die Kolonne mit den Vereinsmitgliedern auf dem Baumstamm weiter. Die Autofahrer müssen nur wenige Minuten warten. Schon um kurz nach Elf wird der Zielort, „Grünes Zentrum Puch“, erreicht. Dort soll „direkt am Abend gehobelt, geschliffen, gemalert“ werden, erklärt Johannes Bauer.

Alter Maibaum ist behilflich

Nur ist hier noch lange nicht Schluss: Eine weitere Stunde dauert es, den Koloss in den Hof zu manövrieren. Denn der Maibaum muss einen Durchgang in den Hof des Zentrums passieren. Da kommen keine Fahrzeuge durch. Ein Gabelstapler löst einen Traktor ab. Es wird gehoben, gesenkt und gewendet. Millimeterarbeit mit schwerem Gerät und vielen, fleißigen Händen. Sogar die zersägten Überreste des vorangehenden Maibaums dürfen kurz beim Wendemanöver helfen: Neu ruht auf alt, während der Stamm in Position gebracht wird. Doch die Mühe lohnt sich. 

Stehlen ist aussichtslos

Denn wer diesen Maibaum stehlen will, darf sich auf eine Menge Arbeit einstellen. Nicht, dass viele diese Plackerei versuchen würden, meint Bauer. „Einmal haben wir zwei in flagranti erwischt. Die mussten dann eine Bierauslöse zahlen.“ Da überlegt man lieber zweimal, bevor man an die Entführung denkt.

Andreas Teodoru

Auch interessant

Meistgelesen

Digitale Aufrüstung im Rathaus
Digitale Aufrüstung im Rathaus
Schlaraffenland Volksfestplatz
Schlaraffenland Volksfestplatz
13-Jährige mit 1,2 Promille aufgegriffen
13-Jährige mit 1,2 Promille aufgegriffen
Tag der offenen Gartentür
Tag der offenen Gartentür

Kommentare