Und sie radelten und radelten

Beim Stadtradeln wurden im Landkreis so gut wie alle Rekorde übertroffen

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Start der Brucker Auftakttour 2019 mit Vizebürgermeister Christian Götz auf dem Niederbronnerplatz.

Eigentlich kann die Stadt Fürstenfeldbruck die Meldung zu den Stadtradeln-Ergebnisse mit nahezu den gleichen Sätze wie im vergangene Jahr beginnen: so viele Radler wie noch nie und so viele Kilometer wie noch nie.

Fürstenfeldbruck - In dem dreiwöchigen Stadtradeln-Zeitraum vom 23. Juni bis zum 13. Juli sind heuer 1.682 Radler für die Stadt Fürstenfeldbruck in die Pedale gestiegen und 165.637 Kilometer weit geradelt. Somit wurden im Vergleich zu Kfz-Kilometern 24 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Im Vorjahr waren es 873 Teilnehmer und gut 125.000 Kilometer. Lediglich die Anzahl der Teams ist – trotz zwischenzeitlich über 60 angemeldeten Teams – von 41 im vergangenen Jahr auf 38 in diesem Jahr zurückgegangen. Der größte Anteil an der enormen Kilometer- und vor allem Teilnehmersteigerung ist dem Team „rassoradeln“ und seiner engagierten Teamkapitänin Elisa Glufke zu verdanken. Das Graf-Rasso-Gymnasium konnte mit 1.068 Teilnehmern allein 65.338 Kilometer sammeln. Damit schafft es „rassoradeln“ nicht nur in der Stadt auf den Ersten Platz in der Kategorie „Team mit den meisten Gesamtkilometern“, sondern im Landkreis in der gleichen Wertung auf den zweiten Platz. Hier war ein weiteres Gymnasialteam „GYMP“ aus Puchheim noch stärker und sammelte 91.478 Kilometer. 

Die meisten Gesamtkilometer

Der Zweiten Platz in der Stadt Fürstenfeldbruck für die meisten Gesamtkilometer ging an die Grundschule Mitte für ihre 17.499 Kilometer, die mit 237 Teilnehmern gesammelt wurden. Platz Drei bei den Gesamtkilometern ging an das Offene Team der Stadt Fürstenfeldbruck mit 34 Teilnehmern und 10.028 Kilometern. In diesem Team können alle Radler mitmachen, die sich keinem bestehenden Team zugehörig fühlen und kein eigenes Team gründen wollen.

Bauhofmitarbeiter radelte alleine über 1.300 Kilometer

 Das Team der Stadtverwaltung Fürstenfeldbruck mit 22 aktiven Teilnehmern verteidigte seinen Siebten Platz aus dem Vorjahr und freut sich über 5.086 Kilometer. Allerdings gehen über 1.300 Kilometer davon allein auf das Konto eines Bauhofmitarbeiters. Bleibt man bei der Betrachtung der geradelten Gesamtkilometer und vergleicht die Kommunen im Landkreis untereinander, gab es diesmal eine große Überraschung. 

Puchheim knackt die 200.000 Kilometermarke

Puchheim gewinnt mit Abstand hier den ersten Platz und schafft sogar den Sprung über die 200.000-Kilometermarke. 201.662 Kilometer wurden zur Landkreiswertung beigetragen. Fürstenfeldbruck konnte sich mit den 165.637 Kilometern den Zweiten Platz sichern, Platz Drei ging an Germering mit 150.026 Kilometern. Bei der Bewertung der fahrradaktivsten Kommune des Landkreises mit den meisten Radkilometern pro Einwohner erreichte Fürstenfeldbruck mit 4,21 Kilometer pro Einwohner (km/EW) diesmal Platz Fünf (2018: Platz Sechs). 

Eichenau hat die fahrradakivsten Kommunalpolitiker

Hier siegte Puchheim mit 9,43 km/EW vor Eichenau (7,65 km/EW) und Alling (5,16 km/EW). In der Kategorie der fahrradaktivsten Teams (Wertung nach Anzahl der Radkilometer pro Teilnehmer des Teams) siegte wieder das Zweiergespann „AnnO“ mit 1.063,4 Kilometern pro Radler. Mit 853,1 Kilometern pro Radler schaffte es ein Team aus zwei Stadträten „Die PARTEI/ Bruck mit Zukunft“ auf Platz Zwei. Der Dritte Platz in dieser Kategorie ging an drei „Gartenfreunde“, welche im Durchschnitt auf 819,3 Kilometer pro Teammitglied kamen. Die Brucker Stadträte müssen ihren Titel des fahrradaktivsten Kommunalparlaments im Landkreis in diesem Jahr an Eichenau abgeben. 

Preisverleihung am 20. September

Die Eichenauer Politik radelte 67 Parlamentarier-Kilometer, die Brucker 49,8 km. Platz Drei ging an alle Landkreis-Parlamentarier, da diese durchschnittlich auf 47,6 km kamen. Dahinter folgte die Puchheimer Politik mit 47,4 km. Die Preisverleihung findet heuer im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche am 20. September statt.

red

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