Berufsinfomarkt in der Sparkasse

40 Aussteller gaben Berufsorientierung

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40 Aussteller waren wieder beim Berufsinfomarkt auf der Suche nach den passenden Azubis und viele Jugendliche hofften auf Orientierung im Arbeitsmarkt.

Fürstenfeldbruck – Wie geht es nach der Schule weiter? Welchen Beruf möchte ich erlernen? Soll ich eine Ausbildung machen oder ein Studium anstreben? Das sind die Fragen, die sich Schulabgänger der Real- und Mittelschulen am häufigsten stellen. Viele von ihnen sind sich noch unsicher, welchen Weg sie einschlagen wollen und hofften auf Antworten beim 40. Berufsinfomarkt, der am vergangenen Sonntag im Verwaltungszentrum der Sparkasse stattfand. 40 Aussteller präsentierten sich auf 170 Metern Standfläche.

Veranstalter war, wie auch schon die Jahre zuvor, der Arbeitskreis ,,Schule-Wirtschaft“ in Zusammenarbeit mit der Sparkasse, der Agentur für Arbeit, der Berufsschule, dem Kreisjugendring, dem Handwerk, dem öffentlichen Dienst und einigen mehr.

Berufsinfomarkt dient der Orientierung

In seiner Eröffnungsrede nahm der Vorsitzende des Arbeitskreises, Klaus Knörr, Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Situation in Deutschland, die schon zu Jahresbeginn auf Hochtouren läuft. ,,Die Bundesregierung prognostiziert eine Zunahme des Bruttoinlandproduktes von 2,4 Prozent. Das Wachstum der Wirtschaft liegt über ihrem normalen Potential“, berichtet er. Es zeigten sich aber zunehmend Anspannungen am Arbeitsmarkt, da es in vielen Bereichen an Fachkräften und Nachwuchs fehle. Deswegen sei es umso wichtiger, diesem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der Infomarkt bietet eine gute Unterstützung, wenn es um die Berufswahl junger Menschen geht. Ziel der Veranstaltung ist es, künftigen Schulabgängern und deren Eltern das umfangreiche Ausbildungsangebot vorzustellen und praxisbezogene Informationen zu den einzelnen Berufsbildern zu geben. Der Berufsinfomarkt dient der Berufsorientierung und nicht der konkreten Stellenvermittlung.

Große Bandbreite an Möglichkeiten

Klassische Handwerksberufe wie Bäcker, Schreiner und Friseur erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit, doch auch Berufe aus der Medien- und Musikbranche kommen bei den Jugendlichen gut an. Ebenso vertreten waren staatliche Einrichtungen wie die Polizei, das Landratsamt und die Bundeswehr.

Für manche das Tüpfelchen auf dem I

Für die 16-Jährige Elena und ihre beiden Freundinnen Mariana und Ivona war der Berufsinfomarkt noch das Tüpfelchen auf dem I. Die drei besuchen die neunte Klasse der Mittelschule FFB und haben schon ziemlich konkrete Vorstellungen für ihre berufliche Zukunft: ,,Ich möchte entweder im Labor oder in der Apotheke arbeiten“, erzählt Mariana. Ivona möchte eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen oder noch weiter zur Schule gehen. Elena interessiert sich für den Beruf der Bauzeichnerin, strebt sogar das Abitur an, um vielleicht doch mal Architektur studieren zu können.

Nicole Burk

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