Bezirksliga Süd - SC Olching steht rekordverdächtig früh als Aufsteiger in die Bezirksoberliga fest

„Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Minuten auf die Uhr gesehen habe. Auch wenn unser Vorsprung klar war, bin ich doch froh, dass der Aufstieg schon fest steht.“ Wolfgang Kieslinger als Präsident des SC Olching war die Freude über den vorzeitigen Fußballtriumph deutlich anzumerken. Völlig losgelöst feierten Vereinschef, Trainer, Betreuer, Spieler und Fans, dass der Sprung in die Bezirksoberliga fünf Spieltage vor Schluss feststand.

Für Sprecher Jürgen Eichhorst war dies verdient. „Der Aufstieg ist Lohn für harte Arbeit. Und dafür, dass wir von der Nummer eins bis zum Betreuer ein Team sind. Auf den Moment des Aufstieges haben wir ein Jahr hingearbeitet, deshalb hat sich dieses Teams den Erfolg verdient. Es ist ein tolles Gefühl und einfach nur schön.“ Bei diesen Worten war schon vergessen, dass das Meisterstück mit dem 1:0 gegen TSV Gräfelfing eher holprig zustande kam. Zumal im Laufe der Saison auch einige spektakuläre Kicks zu bewundern waren wie etwa ein 8:3 beim FC Aich. So zeigte auch Spielertrainer Thomas Griesgraber mehr als Zufriedenheit. Seinen ersten Aufstieg als Trainer, mit dem SC Oberweikertshofen war er zweimal knapp gescheitert, nahm Griesgraber mit Genugtuung gegenüber einigen Kritikern aus der eigenen Fankurve auf. „Vielleicht drücken sie mir jetzt wenigstens mal die Hand.“ Den Gefallen eines Abstiegskampfes in der Bezirksoberliga werde er keinem nicht tun. „Wir tun alles, damit wir drin bleiben.“ Die Fühler haben Griesgraber und der SC Olching ausgestreckt, auch in Richtung seines anderen Ex-Klubs, den SC Fürstenfeldbruck. Zwei Spieler habe man fix. Einer davon ist Felix Hirschnagl vom SV Aubing. Der andere könnte Wolfgang Lankes, der Bruder des bereits beim SCO kickenden Martin, sein. Bestätigen wollte das der Spielertrainer nicht. Doch derartige Nachfragen hat er schon mal heftiger dementiert. Noch ein Stück weiter dachte Präsident Wolfgang Kieslinger. „Wenn wir auf Dauer in der Bezirksoberliga bleiben wollen, müssen wir einen guten Unterbaui schaffen. Vielleicht hilft die Euphorie des Aufstieges, dass wir attraktiver werden.“ Denn zuschauermäßig ist der SC Olching bereits auf Augenhöhe mit dem SC Fürstenfeldbruck. In Sachen Souveränität, auch was Kritik von außen anbelangt, hat der SCO dem SCF bereits den Rang abgelaufen.

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