Im Rathaus Puchheim

BI Alpenstraße und Stadt nähern sich an: 200 Unterschriften überreicht

Über 200 Unterschriften übergaben vor dem Puchheimer Rathaus: Astrid Berger, Marianne Aichinger, Christoph Kiemle, Christa Hanke-Kiemle und Helmut Will an Bürgermeister Norbert Seidl (rechts).
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Über 200 Unterschriften übergaben vor dem Puchheimer Rathaus (von links): Astrid Berger, Marianne Aichinger, Christoph Kiemle, Christa Hanke-Kiemle und Helmut Will an Bürgermeister Norbert Seidl (rechts).
  • Hans Kürzl
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Puchheim – „Wir wollen die Zusammenarbeit mit der Stadt.“ Das betonte Christoph Kiemle als Vertreter der Bürgerinitiative „Projekt Alpenstraße“ (BIPA) bei der Übergabe von über 200 Unterschriften an Puchheims Bürgermeister Norbert Seidl.

Damit will aber die Bürgerinitiative gleichzeitig ihrer Forderung Nachdruck verleihen, beim an der Alpenstraße vorgesehenen Bauprojekt mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung walten zu lassen. „Das darf aber nicht bei der Auswahl der Farbe für die Häuser enden“, betonte Kiemle. Mit den Unterschriften wird gleichzeitig ein Verkehrskonzept und der Erhalt des biotopähnlichen Zustand am kleinen Ascherbach eingefordert.

Dennoch sieht man bei der Bürgerinitiative ein Entgegenkommen der Stadt. Das jüngst zwischen Vertretern der Bürgerinitiative und Bürgermeister stattgefundene Gespräch bezeichnete BIPA-Vertreter Christoph Kiemle bei der Unterschriftenübergabe „als sehr konstruktiv.“ Man habe sich dabei insofern kompromissbereit gezeigt, als man auch „Erdgeschoss plus zwei“ akzeptieren könne, also ein Stockwerk mehr als die Bürgerinitiative bisher zulassen wollte.

Bürgermeister Seidl erklärte ergänzend: „Gut, dass wir als Stadt jetzt einen Ansprechpartner haben.“ Mit den gut 200 Unterschriften könne man nun beispielsweise gegenüber dem Stadtrat gut arbeiten, so der Puchheimer Bürgermeister.

Info-Veranstaltung folgt

Außerdem wird es wohl noch in diesem Jahr eine Informationsveranstaltung geben, die von der Stadt organisiert wird. Allerdings müsse dafür noch ein Termin und eine Örtlichkeit gefunden werden, so Bürgermeister Seidl. Eine Möglichkeit dafür sei die Grundschule Süd. Unabhängig davon will die BIPA mit einer Mail-Befragung an die betroffenen Anlieger herangehen, mit der Anliegen und Bedenken gesammelt werden sollen.

Verkehrskonzept kommt sowieso

Bei der Unterschriften-Übergabe wies Seidl allerdings darauf hin, dass der Stadtrat stets die letzte Entscheidung habe. Auf die Forderungen der BIPA eingehend, erklärte Seidl, dass die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes im Umfeld solcher Baumaßnahmen sowieso Standard sei. Beim kleinen Ascherbach müsse zudem aber schon noch geklärt werden, inwieweit man von einem biotopähnlichen Zustand sprechen könne.

Einen Zeitrahmen für den Baubeginn, könne man zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt noch nicht benennen, so Seidl weiter. Es werde auch viel darauf ankommen, welche Art von Wohnungen man letztendlich baue.
Hans Kürzl

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