Bilanz des BRK nach den ersten Tagen

Bis Silvester wurden im Landkreis FFB 800 Bürger geimpft - nun Verzögerung bei Impfstoff-Lieferung

Helga Klingseisen (38) aus Germering bekam als erste Seniorin Corona-Impfung in Bayern
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Helga Klingseisen, eine 83-jährige Seniorin aus Germering, war einer der ersten Menschen in Bayern, die gegen Corona geimpft wurde. Andere Senioren müssen sich im Landkreis noch etwas gedulden. Es gibt Lieferengpässe bei den Impfdosen.

Fürstenfeldbruck/Landkreis - Seit dem 27. Dezember 2020 wird in Bayern gegen das Corona-Virus geimpft.

Die Reihenfolge der Impfungen folgt dabei den staatlichen Empfehlungen, zunächst in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Pflegepersonal im dessen Umfeld. Prinzipiell sind nun alle über 80-jährigen Bürger des Landkreises berechtigt, geimpft zu werden.

Bis zum 31. Dezember konnten die mobilen Impfteams des Impfzentrums 800 Impfungen in den Pflegeeinrichtungen des Landkreises durchführen. Ab dem 1. Januar 2021 wird dann parallel auch im stationären Impfzentrum gegen das Virus geimpft.

Gute Vorbereitung in Altenheimen

„Dabei liegen wir im Plan was den Beginn der Impfzahlen angeht“, so Pressesprecherin Anette Menke. „Dies war vor allem möglich, weil wir eine sehr gute Vorarbeit der Mitarbeiter der Einrichtungen in Zusammenarbeit mit den Ärzten vorgefunden haben“, so Anette Menke. Auch haben sich Verwaltungs- und medizinisches Personal extrem schnell eingearbeitet und damit auch ein zügiges Impfen ermöglicht.

Verzögerung der Impfstoff-Lieferung

Ausgebremst werden derzeit jedoch die Anstrengungen durch die Verzögerung der Anlieferung des Impfstoffes und der damit verbundenen Schließung der Hotline. „Leider ist derzeit keine Terminvereinbarung möglich, da sich die regelmäßige Lieferung des Impfstoffes im Januar verzögert und wir keine mittel- oder langfristigen Termine vereinbaren können. Bis zum 4. Januar konnten wir aber 550 Impftermine im Impfzentrum sichern. Sobald wir wissen, wann die nächsten Impfungen stattfinden können, schalten wir die Hotline wieder frei und können sehr kurzfristig Termine vergeben“, versichert Anette Menke. Nach Aussage der Hotline-Mitarbeiter zeigen sich die Bürger sehr flexibel, was die Terminierung der Impfung angeht. „Dafür ein großes Dankeschön an die Bewohner des Landkreises“, so das BRK.

Nicht ohne Termin zum impfentrum

Desweitern möchte das BRK auch nochmal darauf hinweisen, dass im Impfzentrum vor Ort keine Termine vereinbart werden können. Das BRK möchte vermeiden, dass sich die Bürger unnötig auf den Weg ins Impfzentrum machen, es können keine spontanen Impfungen stattfinden oder persönlich vorgesprochen werden.
red

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