Landwirtsfamilie Rasch in Hörbach für den "Blühenden Rahmen" mit dem 1. Preis ausgezeichnet 

BBV-Präsident Walter Heidl überbrachte persönlich die Glückwünsche

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Zur Preisübergabe kam Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl (2. v. li.) zum Hof von Reinhard (7. v. li.) und Elfriede Rasch (5. v. li.) in Hörbach. Zum Erinnerungsfoto stellten sich auf (v. li.) Stephan Schorer (BayWa), Alexander Rasch, Loretta Vinko, Gabi Waldleitner (Kreisbäuerin), Maria Leitmeier (Imkerin), Christine Singer (Bezirksbäuerin), Josef Wörle (stellvertr. Kreisobmann) sowie der Kindergarten Hörbach.

Althegnenberg/Hörbach – Um ein Maisfeld am Ortsrand von Hörbach hat die Landwirtsfamilie Elfriede und Reinhard Rasch zusammen mit Sohn Alexander und mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder des Kindergartens aus Althegnenberg einen „Blühenden Rahmen“ geschaffen. Die Landwirtsfamilie beteiligte sich heuer erstmals an der vom Bayerischen Bauernverband mit Unterstützung des Landesverbands Bayerischer Imker ins Leben gerufenen Aktion „Blühende Rahmen“ - und gewann auf Anhieb den ersten Preis des Bauernverbandes (BBV).

Bayerns Bauernverbandspräsident Walter Heidl ließ es sich nicht nehmen, am 31. Oktober am frühen Morgen auf dem Hof der Familie Rasch aufzutauchen, um persönlich im Rahmen einer kleinen Feier die Preisübergabe vorzunehmen. In seiner kurzen Glückwunschansprache zeigte sich der BBV-Präsident insbesondere von der Idee, die Kinder des Kindergartens aktiv in die Aktion mit einzubeziehen, sehr angetan. „Eine vorbildliche Aktion – getreu des BBV Mottos „Landwirt-schaf(f)t Heimat“, so Heidl. Neben einer überdimensionalen Urkunde erhielt die Bauernfamilie vier Einheiten Maissaatgut von der Planterra/BayWa AG sowie eine Blühmischung und eine Softshell-Jacke von BSV-Saaten. 

Auch Oberbayerns Bezirksbäuerin Christine Singer lobte die Idee, die Kinder an der Aktion zu beteiligen. „Gerade, wo doch die Kinder unsere Zukunft sind.“ Der Sohn des Milchviehbetriebs aus Hörbach, Jungbauer Alexander Rasch, berichtete wie er gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens gesät, gerecht und gegossen hat, so dass am Straßenrand ein kleines Blumenmeer entstand, das in diesem Sommer nicht nur reichlich Nahrung für Bienen und Unterschlupf für Wildtiere bot, sondern auch Spaziergänger zum Pflücken einlud. Am Rand des Feldes stand eine Kasse, mit der um Spenden für den Kindergarten gebeten wurde. Insgesamt spendeten die Passanten 218 Euro. Von dem Geld wurden für die Kinder der Kinderkrippe kleine Holzräder angeschafft. Bei der seit 2010 initiierten Aktion, die seit drei Jahren auch prämiert wird, legen Landwirte freiwillig Blühstreifen am Feldrand an. Die Bauern verzichten dabei auf einen Teil des Ertrags und übernehmen sogar die Kosten für die Samen. Der Verband hofft, dass die Initiative dazu beiträgt, dass sich die Bürger mehr mit der Landwirtschaft auseinandersetzen und dass die Aktion zugleich zu einer Imageaufwertung beiträgt. Die „blühenden Rahmen“ um Maisfelder, die Bauern in ganz Bayern jedes Jahr im Frühjahr einsäen, sind mittlerweile zu einem bunten Blickfang geworden. 

Dieter Metzler

 

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