Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes in der Stadthalle

"Ein kleiner Pieks tut nicht weh"

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Der Kühllaster steht immer bereit, um die Blutspenden frisch zu halten. Der nächste Termin ist am 10. September.

Alle zwei Monate, immer Montags, ist es soweit: Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes rückt an und zapft das Blut williger Spender in der Germeringer Stadthalle ab. Rund 200 Spender kommen jedes Mal zu diesem Termin, um 500 Milliliter ihres Blutes abzugeben

Germering - „Motivation durch Vorbild“, sagt Alexander Becker, Bereitschaftsleiter des BRK in Germering. Seit Anfang an – mittlerweile über zweieinhalb Jahre – ist Germering als einer der ersten Standorte im Landkreis beim Blutspenden mit dabei, nachdem der städtische Blutspendedienst eingestellt wurde. Sechsmal im Jahr gibt es nun die Möglichkeit sich Blut abzapfen zu lassen. Becker motiviert seine ehrenamtlichen Helfer dadurch, dass er als Chef bei jedem Termin dabei ist. Diese sorgen gemeinsam mit dem Blutspendedienst dafür, dass es den Spendern gut geht, denn dazu gehört nicht nur die eigentliche Spende, Auf- und Abbau sowie Verpflegung nehmen viel Zeit in Anspruch. „Die Spendenbereitschaft ist in Germering sehr gut, manche Gesichter kennt man von Anfang an, aber auch Erstspender sind herzlich willkommen. Ein kleiner Pieks tut nicht weh und das Team ist sehr nett und kümmert sich“, erklärt Becker weiter. Besonders wichtig sei ihm, dass Blut keine Handelsware ist und die Einnahmen vollständig in die Körperschaft des Roten Kreuzes zurückfließen würden. Der Bedarf an Blut sei in Bayern sehr hoch, man müsse auf Engpässe jederzeit reagieren können und Spender können die Zeit nutzen und als Ruhephase sehen, in der sie gleichzeitig etwas Gutes tun. 

Claudia Becker

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