Über 100 Feuerwehrleute im Einsatz – 11 Bewohner mit Drehleiter gerettet –  Ehepaar erlitt  Rauchgasintoxikation 

Rund 1 Million Euro Schaden bei Brand im Mehrfamilienhaus 

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In der Nacht zum 21. Mai 2015 geriet ein Mehrfamilienhaus am Kurt-Huber-Ring in Brand. 112 Feuerwehrleute aus dem Landkreis und 5 von der Berufsfeuerwehr München waren vor Ort.

Fürstenfeldbruck – In der Nacht zum 21. Mai 2015 geriet ein Mehrfamilienhaus am Kurt-Huber-Ring in Brand. Der Brand war im Bereich der Küchenzeile einer Wohnung ausgebrochen, zur Brandursache dauern die Ermittlungen noch an.  Ein Ehepaar erlitt eine  Rauchgasintoxikation. Der 69-jährige und seine Ehefrau waren aus der brennenden Wohnung im 1. Stock  gerettet worden. Insgesamt befreite die Freiwillige Feuerwehr 11 Bewohner über eine Drehleiter. Bei der Brucker Feuerwehr haben auch zwei Haus-Ratten und eine Katze Unterschlupf gefunden.  Am Brandort waren 112 Feuerwehrleute, darunter 5 Kräfte der Berufsfeuerwehr München mit einem Großraumrettungswagen,   10 Polizeibeamte und 15 Rettungskräfte. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch herabfallende, geschmolzene Glasflächen, die zudem die Löschschläuche der Feuerwehr beschädigten. 

 Kurz nach 03.00 Uhr in der Nacht zum Donnerstag wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Kurt-Huber-Ring mitgeteilt, in dem Mehrfamilienhaus ist im Erdgeschoß der TechnoMarkt untergebracht, im ersten Stock sind Wohnungen, die noch über einen Dachgeschoßausbau verfügen. Das Treppenhaus hatte eine sog. "Glaseinhausung", was die Löscharbeiten extrem schwierig gestaltete. Denn die geschmolzenen Glasteile regneten nach außen herunter und gefährdeten die Feuerwehrmänner, zudem mussten Löschschläuche ausgetauscht werden, wie der Sprecher der FFW Bruck, Andreas Lohde berichtete.  Beim Eintreffen der zahlreichen Feuerwehrkräfte stand eine Wohnung im ersten Stock in Vollbrand. Auch das Treppenhaus war stark verraucht, so dass die Feuerwehr die Mehrzahl der insgesamt 11 anwesenden Bewohner über eine Drehleiter aus ihren Wohnungen retten musste, weil ihnen der Fluchtweg versperrt war. 

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord  inzwischen ergänzend mitteilte, wurden  in dem Gebäude mehrere Wohnungen sowie der Dachstuhl von den Flammen und den Verrußungen in Mitleidenschaft gezogen. In dem im Erdgeschoss befindlichen Elektronikmarkt wurden unter anderem zahlreiche Artikel durch herunterlaufendes Löschwasser beschädigt. Nach ersten Schätzungen der Kripo dürfte der entstandene Sachschaden im Bereich von einer Million Euro liegen. Beide Eheleute, die sich in der brennenden Wohnung befanden, wurden durch das Einatmen von Rauchgasen verletzt, wobei es sich nicht um schwerere Schädigungen handelt. Wie die Untersuchungen der Brandfahnder ergaben, war der Brand in der Küche im Bereich der Küchenzeile ausgebrochen. Zur Brandursache selbst sind noch keine konkreten Angaben möglich, diesbezüglich dauern die Ermittlungen der Kripo an. Von den im Gebäude befindlichen 6 Wohnungen, sind derzeit drei Wohnungen nicht bewohnbar. Der Geschäftsbetrieb des Elektronikmarktes könne wohl wieder aufgenommen werden.

Die Feuerwehr macht sich ein Bild vom Ausmaß des Brandes, die Aufnahme entstand am 21. 5. vormittags.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden alle Betroffenen vorsorglich ambulant von den ärztlichen Einsatzkräften vor Ort untersucht. Der 69-jährige  Mann aus der brennenden Wohnung kam mit  Rauchgasintoxikation in ein Münchner Krankenhaus. Auch Haustiere retteten die Feuerwehrleute: Zwei weiß/schwarze Hausratten und eine Katze beherbergte  die Feuerwehr in FFB. Insgesamt waren 10 Polizeibeamte, 15 Rettungskräfte, 112 Feuerwehrleute aus FFB, Aich, Puch, Schöngeising und Esting sowie 5 Mann der Berufsfeuerwehr München mit einem Großraum-Rettungswagen am Brandort. 

Noch in der Nacht habe der Kriminaldauerdienst der Kripo Fürstenfeldbruck die ersten Ermittlungen am Brandort aufgenommen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit.  Die weiteren Untersuchungen zur bislang noch unbekannten Brandursache wurden am Vormittag  des 21. 5. von den Brandfahndern der Kripo weitergeführt.   

H. Spies

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