Großbrand in Puchheim

Unbekannter zündet Kinderwagen in Wohnhaus an

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Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Kennedystraße löste am 16. Februar einen Großeinsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste aus. Ernsthaft verletzt wurde dank der zügig gelungenen Brandbekämpfung niemand. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. 

Puchheim - Gegen 7.20 Uhr war über den Notruf ein Brand im Keller des Hauses gemeldet worden, der zu starker Rauchentwicklung führte. Ein Verlassen der mehr als 70 Bewohner des Anwesens über das Treppenhaus war daher nicht möglich.

Feuerwehr löscht Brand mit Feuerlöschern

Die Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Bahnhof wurde zusammen mit den Feuerwehren aus Puchheim-Ort, Eichenau, Germering und Fürstenfeldbruck, sowie einem Großaufgebot an Rettungsdienst in die Kennedystraße alarmiert. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei, welche als erstes eingetroffen war, konnte den Brand mit mehreren Feuerlöschern weitestgehend ablöschen. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte drang trotzdem noch Rauch aus dem Kellerabgang und dem Treppenhaus hinaus. Sofort wurde ein Trupp mit schwerem Atemschutz zur weiteren Brandbekämpfung und Kontrolle der Brandstelle in den Keller geschickt.

Belüftung des Treppenhauses

Ein weiterer Trupp, ebenfalls mit schwerem Atemschutz ausgerüstet, wurde zur Kontrolle des Treppenhauses, sowie zum Schaffen einer Abluftöffnung in das Gebäude geschickt. Zeitgleich wurde vor dem Gebäude ein Überdruckbelüfter in Stellung gebracht. Nachdem der zweite Trupp eine Abluftöffnung geschaffen hatte, wurde sofort mit der Belüftung des Treppenhauses begonnen. Ebenfalls zeitgleich wurde auf der Gebäuderückseite die Drehleiter in Stellung gebracht, um Personen von ihren Balkonen zu retten. Der erste Trupp konnte derweil aus dem Keller „Feuer aus“ vermelden. Mehrere Trupps mit Atemschutz waren im Treppenhaus, sowie in den Wohnungen mit Messgeräten, um diese auf eine CO-Belastung zu prüfen. Nach Abschluss der Messtätigkeiten konnten die Bewohner zurück in Ihre 

Bei einer anschließenden Untersuchung der Bewohner durch den Rettungsdienst wurden bei einigen Personen Atemwegsreizungen festgestellt, die allesamt ambulant behandelt werden konnten. Am Gebäude entstand nach erster Einschätzung der Polizei ein Schaden von etwa 80.000 Euro.

Unbekannter setzte Kinderwagen in Brand

Bei einer Brandbegehung durch die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck konnten im Keller des Treppenhauses mehrere Kinderwagen festgestellt werden, die offenbar vorsätzlich durch einen unbekannten Täter in Brand gesetzt worden waren. Ein Tatzusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall vom April 2018 im selben Anwesen wird intensiv geprüft.

red

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