Grafrather Friseur ist stolz auf die angehende Friseurin Karoline Senger –  Mit dabei im Vorentscheid in Düsseldorf 

 Junge Friseurin aus Grafrath bei Vorentscheid "Unser Friseurstar für São Paulo"  

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Azubi Karoline Senger (2.v.l.)  mit den Berufschullehrerinnen Birgti Nußbaum, Ada Bitschnat-Jaschinski und Annette Rädler auf der Friseurmesse TOP HAIR in Düsseldorf

Grafrath – Die Freude war nicht nur bei Karoline Senger, sondern auch bei Freunden, Kollegen, ihrer Chefin Claudia Willecke und der Berufsschule groß, als die Nachricht kam - „Du bist dabei“. Die junge angehende Friseurin eines Grafrather Salons  ist eine unter 15 deutschen  Azubis, die beim  Vorentscheid  "Unser Friseurstar für São Paulo“, den Weltmeisterschaften für Berufe, in Düsseldorf teilnehmen durften. 

 

Im August 2015 finden in São Paulo/Brasilien die nächsten World Skills – die Weltmeisterschaften der Berufe – statt. Junge Leute aus über 60 Nationen treten dabei an, um den WM-Titel für ihren Beruf zu holen! Auf die Initiative der Fachlehrer der Berufsschule FFB und ihres Arbeitgebers hin, hat sich die angehende Friseurin Karoline Senger vom Friseur Willecke aus Grafrath für den Wettbewerb „Unser Friseurstar für São Paulo“ beworben. 

Die Freude war nicht nur bei Karoline, sondern auch bei Freunden, Kollegen, ihrer Chefin Claudia Willecke und der Berufsschule groß, als die Nachricht kam - „Du bist dabei“. Denn nur 15 Azubis aus ganz Deutschland wurden von einer Fachjury für den Wettbewerb nominiert. Ein toller Erfolg. Der Vorentscheid von „Unser Friseurstar für São Paulo“ fand am 22. März als Live-Wettbewerb auf den TOP HAIR Trend & Fashion Days in Düsseldorf statt. Vor 2.000 Zuschauern mussten die 15 Teilnehmer ihre Fähigkeiten bei Coloration, Schnitt und Hochstecken unter Beweis stellen. 

Auch wenn es Karoline Senger am Ende nicht unter die 4 Finalisten geschafft hat, sind alle stolz auf die Leistung der 19-jährigen Landsbergerin, die im Sommer zu ihrer Gesellenprüfung antritt. Claudia Willecke bildet seit über 14 Jahren Fachkräfte aus. Sie betont aber, das die Ausbildung nicht alleine durch den Meisterbetrieb erfolgt. In Sachen Ausbildung arbeiten die Handwerksbetriebe im Landkreis eng mit der Berufsschule und den Innungen zusammen. Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer lobt diese erfolgreiche Zusammenarbeit: „Nur gemeinsam ist es möglich, die ca. 890 Lehrlinge in der Region optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Zumal die Anforderungen immer weiter steigen.“ Bei den Friseuren zum Beispiel geht  es nicht nur um einen einfachen Haarschnitt.  Friseure sind heute Typ- und Trendberater, Kreative, und Handwerker in einer Person. Zudem müssen sie für die Wünsche ihrer Kunden immer ein offenes Ohr haben. Neben Ausstrahlung und kommunikativer Fähigkeiten brauchen gute Friseure daher vor allem eine solide Ausbildung und jahrelange Erfahrung. Denn schließlich wollen Menschen durch ihr Äußeres immer auch ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen.  

Und genau die  gelte es zu erkennen und kreativ in Szene zu setzen. Wissen was „in“ ist – besser noch: einen kleinen Schritt voraus sein. "Das ist die tägliche Herausforderung für jeden Friseur," meint die Kreishandwerkerschaft FFB. 

 

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