Bierprobe

Fürstenfeldbrucker Stadtrat ist sich einig: Das Volksfestbier schmeckt

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Ein Prosit! Vertreter der Brauerei, der Stadt wie Stadträte und Verwaltung, lassen sich das Bier für das Fürstenfeldbrucker Volksfest schmecken.

Mit zwei gezielten Schlägen und ohne einen Tropfen zu verspritzen schaffte es Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) das 30-Liter-Fass König Ludwig Hell anzustechen und eröffnete damit offiziell die jährliche Bierprobe für das diesjährige Brucker Volksfest, das vom 26. April bis zum 5. Mai auf dem Volksfestplatz der Kreisstadt über die Bühne geht.

Fürstenfeldbruck – Nachdem der Geschäftsführer der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg, Oliver Lentz, heuer aus terminlichen Gründen verhindert war, an der traditionellen Veranstaltung teilzunehmen, stießen als Vertreter der Brauerei der Technische Leiter, Chef-Braumeister Helmut Guggeis, und Gebietsverkaufsleiter Richard Sturm mit OB Erich Raff und Volksfestreferent Markus Droth sowie Volksfestwirt Jochen Mörz auf eine „friedliche Wiesn“ an.

Süffiges Bier und urige Brotzeit

Bevor die von der Brauerei eingeladenen Stadträte und Vertreter der Verwaltung erstmals das süffige König Ludwig Hell probieren und sich an einer Brotzeit laben konnten, mussten sie einige kurze Ansprachen lauschen.

Helles wie auf dem Oktoberfest

Vor vier Jahren habe man sich entschieden, das Volksfest neu aufzustellen, begrüßte Chef-Braumeister Guggeis die Ehrengäste. Zur Neuausrichtung zählte auch, dass sich die Brauerei damals entschied, Helles auszuschenken und kein eigenes Volksfestbier mehr zu braute. Inzwischen werde auch bei den Oktoberfesten helles Bier als Standardbier ausgeschenkt. Das Bier habe eine Stammwürze von 11,5 Prozent und 5,1 Prozent Alkohol. „Es regt hoffentlich zum Weitertrinken an und beschert uns ein umsatzreiches Fest.“

In drei Wochen geht es los

„Zu solchen Terminen kommen wir immer gerne“, bedankte sich OB Raff für die Einladung bei Richard Sturm. Die Bierprobe und das Anzapfen wurde stets zu einem gelungenen Abend, meinte Raff. „In drei Wochen geht es los mit unserem Volksfest. Ich hoffe, wir kriegen das heuer wieder hin und erleben ein friedliches Fest.“

Neue Heimat im Zirkuszelt

Die Stadträte müssen bei solchen schönen Traditionen vorangehen, meinte Volksfestreferent Markus Droth bei seinem Grußwort. „Das Bier trinken ist ein Zeichen von Gemeinschaft bei uns“, sagte Droth. „Wenn es beim Wein in vino veritas heißt, dann muss es beim Bier cervisia communitas heißen.“ Relativ geräuschfrei arbeite seit fünf Jahren der „Arbeitskreis Volksfest“ im Hintergrund und gestaltet das Fest, holt Gruppierungen hinzu, die zunehmend das Fest als das ihre wahrnehmen und beispielsweise im Zirkuszelt eine neue Heimat gefunden haben. Festwirt Jochen Mörz freut sich, dass die Volksfestzeit endlich losgeht. „Ich hoffe, dass das Volk ein bisschen mehr zum Volksfest geht, als die Stadträte zur Bierprobe“, meinte Mörz und teilte mit, dass man das Speiseangebot ein wenig umgestellt habe, ohne darauf einzugehen, nachdem in der Gaststube schon Unruhe aufkam. 

Dieter Metzler

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