Segen erhalten

Brauhaus Bruck offiziell eröffnet

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Gleich zwei Tage feierte das Brauhaus Bruck am 30. Juni/1. Juli seine Wiedereröffnung. Bereits seit Anfang Mai herrschte im Brauhaus Bruck zwar schon reger Betrieb, doch Geschäftsführerin Nadine Mörz, die Tochter des im Brucker Landkreis bekannten Volksfestwirtes Jochen Mörz, meinte, es sei nun höchste Zeit, die bayerische Gaststätte auch ganz offiziell einzuweihen.

Fürstenfeldbruck - So lud die Familie Mörz und die König Ludwig Brauerei ein, um mit zahlreichen Ehrengästen sowie der Brucker Bevölkerung die Wiedereröffnung der Traditionsgaststätte gebührend zu feiern. Das herrliche Sommerwetter ließ es zu, dass im Biergarten des Brauhauses die Eröffnung stattfinden konnte. Los ging es am Samstag um 11.30 Uhr. Bevor aber Oberbürgermeister Erich Raff mit drei Schlägen das Holzfass mit kühlem König Ludwig Hell anzapfte, durften einige Ansprachen nicht fehlen.

WM, Musik und Bier

Im Anschluss erwartete die Besucher ein vielfältiges Schmankerl- und Getränkeangebot, die Maisachtaler Goaßlschnalzer traten auf; und für Stimmung sorgten die Lechfeld Buam. An beiden Tagen sorgte ein abwechslungsreiches Programm für Kurzweil bei Jung und Alt. Die Stadtkapelle Fürstenfeldbruck und die Luitpoldmusikanten Germerswang unterhielten die Gäste, für Interessierte fanden Brauereiführungen statt, und auch die Fußballfreunde konnten die Achtelfinalspiele der WM auf der Großleinwand in der Marthabräuhalle verfolgen. 

800 Plätze im Biergarten

Jochen Mörz eröffnete den Reigen der Redner. „Die Gastronomie ist kein Bierzelt, und ein Bierzelt ist keine Wirtschaft“, meinte Mörz. Aber die Familie werde alles dafür tun, dass sich die Gäste im Brucker Brauhaus wohlfühlen. Es stehe ein Biergarten mit 800 Plätzen, man habe die Marthabräuhalle und eine renovierte Gaststätte zur Verfügung, die zum Verweilen einladen. Den Mitarbeitern dankte Mörz für ihr Engagement während der Umbauphase und seiner Tochter Nadine wünschte er als Geschäftsführerin stets viele Gäste. Inzwischen gehöre die Zusammenarbeit mit der Familie Mörz zur Tradition in der Stadt, meinte Brucks Oberbürgermeister Raff in Anspielung darauf, dass die Wirtsfamilie im kommenden Jahr zum 25. Mal das Festzelt auf dem Volksfest bewirtschaftet. Raff erinnerte an den traditionsreichen Ort, an dem das Gasthaus stehe. 

Potpourri für die Geschäftsführerin

Vor gut 500 Jahren entstand die Brauerei, vor 80 Jahren wurde die Marthabräuhalle errichtet und 1980 habe die König Ludwig Brauerei die Marthabrauerei übernommen. Da stehe ja in zwei Jahren mit dem 40-jährigen Jubiläum schon wieder eine Feier ins Haus. Raff kam nicht mit leeren Händen, sondern überreichte der Geschäftsführerin Nadine Mörz ein „Potpourri“ an Geschenken, wie ein Kartenspiel mit Stadtlogo, eine neue Senfkreation zur Verfeinerung der Speisen, einen Kochlöffel für den Koch, eine gute Tafel Schokolade mit einem Motiv der Stadt sowie einen Bierkrug, ebenfalls mit Stadtmotiven. Was ist eine Brauerei ohne Biergarten, sagte seine Königliche Hoheit Luitpold Prinz von Bayern. Er hoffe, dass der Biergarten wieder richtig „Schwung aufnehme“. Das „Leben“ in der Marthabräuhalle sei damals, als die Brauerei das Areal übernahm, ein wenig eingeschlafen, der Biergarten war „komplett tot“. Er wünschte der Familie Mörz eine gute Hand und den nötigen Schwung, um das Geschäft zu bewältigen. Der Gebietsverkaufsleiter der Brauerei, Richard Sturm, überreichte der Geschäftsführerin einen großen Blumenstrauß, wünschte ihr viele sonnige Tage für den Biergarten und viel Erfolg mit dem Wirtshaus. „Wenn du Erfolg hast, dann haben wir auch viel Bier verkauft. Und das freut uns natürlich auch.“ 

Bevor Pfarrer Otto Gäng die Stätte segnete, meinte er bei seiner kurzen Andacht, wenn er komme und keinen Parkplatz finde, dann müsse die Wirtschaft aber zufrieden sein, denn aufgrund der vielen Parkplätze müsse auch dann die Wirtschaft wohl voll sein. 

Dieter Metzler

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