Mit dem Rad quer durch Deutschland

Britischer Offizier radelt für die Aktion Sorgenkinder bis zur Offizierschule der Luftwaffe FFB

Major Daniel Carthorpe wird von Brigadegeneral Stefan Scheibl an der Offizierschule der Luftwaffe begrüßt.
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Major Daniel Carthorpe wird von Brigadegeneral Stefan Scheibl an der Offizierschule der Luftwaffe begrüßt.

Fürstenfeldbruck – Nach 1.400 geradelten Kilometern hat Major Daniel Carthorpe Fürstenfeldbruck erreicht. 

Elf Tage zuvor startete er seine Spendentour für den guten Zweck in Flensburg hoch im Norden. Sein Weg nach Süden führte ihn quer durch Deutschland über Berlin, Dresden und München. Calthorpe ist britischer Offizier und hat gerade als Gastteilnehmer seine Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg absolviert. Aus seinem Selbstverständnis zur Kameradschaft kam ihm die Idee, zugunsten der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des Bundeswehrsozialwerks Spenden zu sammeln. So plante er eine Fahrradtour quer durch Deutschland, um auf seine Spendenaktion aufmerksam zu machen.

Der Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Stefan Scheibl, begrüßte den britischen Offizier nach seinem Eintreffen im Fliegerhorst und zollte ihm Respekt für seine Leistung, aber auch für sein soziales Engagement. General Scheibl war nicht mit leeren Händen gekommen. Er überreichte Carthorpe mit großer Freude einen symbolischen Scheck über die von den Soldaten der Offizierschule gesammelten Spenden in Höhe von 1.250 Euro. Der größte Teil dieser Summe wurde im Rahmen eines internen Spendenlaufs erzielt.

„Im Mittelpunkt der Aktion stehen Kinder von Bundeswehrangehörigen, die einen Schicksalsschlag erlitten haben. Mit den Spendeneinnahmen können sie an bestimmten Freizeitprogrammen teilnehmen“, sagt Major Carthorpe. Bereits 2019, als er im Kommando Heer in Strausberg als Referent eingesetzt war, legte er knapp 1.100 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Seine Tour führte ihn vom Brandenburger Tor in Berlin bis zum Buckingham Palace in London. Auch damals sammelte er Spenden für die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien. „Ich hoffe, dass viele Spenden zusammenkommen werden. Mit dieser Aktion möchte ich mich auch bei meinen deutschen Kameraden bedanken. Ich war jetzt vier Jahre in Deutschland. Im Juni geht es für mich zurück in meine Heimat.“

red

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