Brotprüfung bei den Brucker Bäckern – Verbesserungsbedürftig war kein Brot

Unser tägliches Brot auf dem Prüfstand 

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Auf dem Foto v.li.: Gastgeber Klaus Knörr, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fürstenfeldbruck, Brotprüfer Manfred Stiefel und als Vertreter der teilnehmenden Bäckereien: Uli Drexler Jesenwang, Theresa und Werner Nau Grunertshofen, Brigitte Schmitt Germering sowie Jutta Sellin, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft und Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer.

Fürstenfeldbruck - Ein ungewohnter Duft nach frischem Brot erfüllte kürzlich den Schalterraum der Sparkasse in der Hauptstraße der Kreisstadt. Wie jedes Jahr fand hier die öffentliche Brotprüfung der Bäckerinnung Fürstenfeldbruck statt.

Manfred Stiefel, der Qualitätsprüfer des Zentralverbandes des deutschen Bäckerhandwerks, sitzt an einem langen Tisch vor einem großen Berg von Broten unterschiedlichsten Aussehens- vom weißen Kastenbrot bis zum Vollkornbrot mit vielen Körnern ist alles vertreten. Insgesamt muss der Experte 47 Probe-Brote testen: Die Kriterien sind Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität, Geruch und natürlich ganz wichtig, der Geschmack. Sechs Innungsbäcker haben diesmal an der freiwillige Qualitätsprüfung teilgenommen.

„Das Ergebnis ist toll, es liegt im obersten Bereich aller süddeutschen Bäckerinnungen“, erklärt der Prüfer. Er ist für den ganzen Raum Süddeutschland zuständig und bestätigt den Brucker Bäckern ein „Spitzen Ergebnis“. 18 Brote schnitten mit „sehr gut“ ab, 25 mit „gut“, verbesserungsbedürftig war keines. Die Bäcker bekommen nicht nur das detaillierte Testergebnis ihrer Backwaren, sondern auch Beratung und Tipps zur Qualitätsverbesserung. Die Brucker Bäckerinnung hatte den Tag des deutschen Brotes vom 5. Mai auf den Tag der Brotprüfung verschoben. So kamen alle Sparkassenkunden in den Genuss von Gratis-Broten. 150 Brucker-Land Brotlaibe haben die Innungsbäcker an diesem Tag im Vorraum der Bank verschenkt. Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauser appelliert damit an die Verbraucher: „Kaufen Sie frische gesunde Backwaren bei Ihrem Bäcker, damit die Zukunft dieses wertvollen Handwerks gesichert bleibt“.

Dagmar Heininger 

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