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Teilaufhebung des Moratoriums

Grünes Licht für Ausbau der BMW Driving Academy

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Bei einer Randbebauung ließe sich laut Gutachten die Lärmbelästigung künftiger Anwohner auf ein erträgliches Maß reduzieren (schematische Darstellung).

Die Stadt stimmt einer Teilaufhebung des Moratoriums zu, um BMW Planungssicherheit für den Ausbau seines Fahrsicherheitszentrums auf dem Fliegerhorst zu geben.

Fürstenfeldbruck – Im Gegenzug verpflichtet sich der Autobauer Lärmschutzgrenzwerte einzuhalten sowie die Kosten von Planungen und Gutachten zu übernehmen.

BMW wünschte Planungssicherheit

Ende März forderte BMW in einem Schreiben an Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) „zeitnah ein Bekenntnis des Stadtrates Fürstenfeldbruck zur Driving Academy“ auf dem Geländes des Fliegerhorstes. Hintergrund ist, dass der Mietvertrag für das größtenteils auf Maisacher Flur liegende Fahrsicherheitszentrum 2020 ausläuft und BMW Planungssicherheit wünscht. Zudem will man die Anlage ausbauen und um ein Seminargebäude erweitern. Andererseits, so hat der Konzern durchblicken lassen, könne man sich auch vorstellen, woanders hinzuziehen und den Standort aufzugeben. Da Fürstenfeldbruck nach Abzug der Bundeswehr neben Gewerbe aber auch Wohnraum für einige tausend Menschen schaffen will, hat der Stadtrat seine Zustimmung nun mit Auflagen verbunden. So verpflichtet sich BMW zur Einhaltung der Immissionswerte für sogenannte „urbane Gebiete“. Ein Lärmschutzgutachten auf Basis gemeinsam mit der Stadt erarbeiteter Pläne habe ergeben, dass sich bei einer entsprechenden Bebauung die Lärmbelästigung der Driving Academy auf ein erträgliches Maß reduzieren ließe. Auch sichert BMW vertraglich zu, die Stadt Fürstenfeldbruck von der Erschließungsverpflichtung seiner Anlagen freizustellen sowie die Kosten für Planungen und Gutachten zu übernehmen.

BMW muss Konzept mit Maisach und Fürstenfeldbruck erarbeiten

Die in dem Beschlussvorschlag formulierte Absicht, „BMW bemüht sich, das geplante Seminargebäude auf dem Gemeindegebiet der Großen Kreisstadt zu errichten, um die Immissionssituation zu verbessern“ war den meisten Stadträten jedoch zu schwammig. In dem einstimmig gefassten Beschluss wird der Autobauer unmissverständlich aufgefordert, ein entsprechendes Konzept gemeinsam mit der Gemeinde Maisach und der Stadt Fürstenfeldbruck auszuarbeiten.

Peter Fischer

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