Brucker Freizeitmaler aktiv - 16 Künstler im 11. Brucker Rathaus-Auftritt präsent - Jahresausstellung 2011/12

"Stühle auf Sylt", Acryl auf Leinwand, von Ulrich Marschall. Alle Fotos: Günter Schäftlein

Die Große Kreisstadt hat wieder einen Farbtupfer mehr in der ersten Etage ihres Rathauses: 40 Werke in unterschiedlichen Techniken und Motivauffassungen sind seit dem 14. März wieder für ein ganzes Jahr während der Öffnungszeiten zur Besichtigung frei. Und sie sind bodenständig-preisgünstig zu erwerben. OB Sepp Kellerer als Hausherr begrüßte zur Ausstellungseröffnung wie bereits gewohnt die Künstler und Gäste - und er tat es wie gewohnt augenzwinkernd mit launigen Worten: „Ich gehe bei meinen Gängen durchs Haus gern den Umweg durch diesen Bildergang, um Kraft zu schöpfen für den Tag - aber auch für anstehende Sitzungen …“

Freizeitmaler-Vorstand Wolf-Dieter Bucher erinnerte an den Beginn der Rathaus-Ausstellungen im Jahr 2000. Somit kann man 2011 die 11. Auflage feiern. Und Bucher freute sich, nach einem schwächeren Vernissage-Besuch im Vorjahr, dass heuer mehr als reichlich Interessenten erschienen. OB Kellerer: „Wir könnten heute glatt anbauen!“ Der Vereinsvorstand überreichte an die umsichtige Rathausmitarbeiterin und Ausstellungskoordinatorin Walli Stadel einen Blumenstrauß. Beteiligt an der Jahresausstellung 2011/12 sind die Freizeitmaler Gisela Frantz, Ottmar Heinz, Anneliese Hirschvogl, Ernst Kögl, Petra Kohl, Waltraud Kosak-Gonzalez, Elke Larl, Johann Nauder, Rita Plafka, Ludwig Ramsmeier, Hans Stiegler, Dr. Veronika Thoma, Gerti Tischler und Wolf-Dieter Bucher. 2011 erstmals dabei die neuen Mitglieder Ulrich Marschall und Ingeberga Wölfinger. Unter der getroffenen Auswahl an Still-Leben, Landschafts- und Stadtmotiven, Szenen und Abstraktem in Öl, Acryl, Pastellkreide, Airbrush und als Aquarell sah Gerti Tischler gleich zweimal Inneres der Kreisstadt an der Amperbrücke und in der Bullachstrasse. Rita Plafka karikiert leicht die „Große Kreisstadt“ in der Kombination von Rathausuhr und Halteverbotsschild. Anneliese Hirschvogl grüßt den kirchlichen Stadtmittelpunkt der Magdalenenkirche und blickte auf ‚Fürstenfeld im Herbst’. Hans Stiegler ‚jongliert’ gekonnt und Wolf-Dieter Bucher erzählt von einem etwas weiter entfernten ‚Orientalischen Märchen’. In ungewohnten Aquarellfarben malte Dr. Veronika Thoma die Szenen ‚Jazz’ und ‚Trio’. Ulrich Marschall variierte das Spitzweg-Motiv vom armen Poeten in Acryl auf Malpappe und dazu farbfreudige ‚Stühle auf Sylt’ und einen einladenden ‚Lieblingsplatz’. Von Ludwig Ramsmeier stammen die sorgfältigen Ölbilder ‚Steinkirchen (Planegg)’ und ‚Blumen am Zaun’, von Ingeberga Wölfinger in gleicher Technik eine eindrucksvolle ‚Wassereiche am Mississippi’. Abstrakte Auffassungen werden allein vertreten durch Waltraud Kosak-Gonzalez mit ‚geflickt’ und ‚genäht’. Johann Nauder zeigt nochmals ‚Broken Love’ in Airbrush. Drei Aquarelle - so u.a. ‚am Jochberg’ - zeigt Gisela Frantz und Ottmar Heinz in Öl ‚nächtliche Chaussee’ und einen ‚belebten Nordseestrand’. Ebenfalls in Öl malte Ernst Kögl die Bilder „in der Stube’ und ‚auf der Weide’, Petra Kohl drei Aquarelle, u.a. eine bekannte ‚Brücke in Fürstenfeldbruck’. Elke Larl zeigt in drei Aquarellen ihre Vorliebe für Blumen.

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