Friseure brennen für Kunden

Brucker Friseure machen mit Aktion »Lasst euer Licht an« auf ihre aktuelle Situation aufmerksam

Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck lassen wegen Aktion ihre Lichter im Salon an
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.
Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck lassen wegen Aktion ihre Lichter im Salon an
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.
Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck lassen wegen Aktion ihre Lichter im Salon an
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.
Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck lassen wegen Aktion ihre Lichter im Salon an
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„Wir brennen für unsere Kunden” - das ist die Botschaft der Aktion, bei dem viele Innungs-Friseure im Landkreis Fürstenfeldbruck mitgemacht haben.

Landkreis – Mit der Aktion „Lasst euer Licht an” wiesen Bayerns Friseure an bereits zwei Wochenenden auf ihre prekäre Situation hin.

Auch einige der 63 Betriebe der Friseurinnung Fürstenfeldbruck nahmen teil und ließen jeweils von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr ihre Lichter in den Friseursalons brennen.

„Wir brennen für unsere Kunden”, so bringt die Lindauer Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband und Initiatorin der Aktion, das Anliegen auf den Punkt. Seit dem 16. Dezember müssen Friseure im zweiten Lockdown ihre Salons geschlossen lassen und dies, obwohl Arbeitsschutz- und Hygienekonzepte vorliegen. Dass mit diesem Konzept sicher gearbeitet werden könne, zeige unter anderem die Zahlen der Berufsgenossenschaft. Dort waren bis Ende Dezember im Friseurhandwerk sechs Covid-19-Fälle für das Jahr 2020 bei 80.000 Friseurbetrieben in ganz Deutschland gemeldet, von denen keiner anerkannt ist.

Erst Überbrückungshilfe drei greift für Friseure

„Die Schließung bedroht vielerorts die Existenz der Unternehmen mit ihren Mitarbeitern und Auszubildenden. Besonders inhabergeführte Familienbetriebe sind hiervon betroffen“, warnt Petra Zander. Dies bestätigt auch Bettina Zellhuber, Obermeisterin der Brucker Friseurinnung, die ihren Salon in Olching betreibt: „Von der Überbrückungshilfe eins und zwei hatten wir nichts, wir fallen erst in die Überbrückungshilfe drei, welche wir erst ab Februar beantragen konnten.“ Und das obwohl auch Friseure 2020 insgesamt acht Wochen und im neuen Jahr bisher komplett geschlossen bleiben mussten. Die Rücklagen seien nach dem Lockdown im Frühjahr 2020 bei vielen Friseuren aufgebraucht. Im Moment arbeiten die Salons auf eine Öffnung am 15. Februar hin. Auch bei einer Verlängerung des Lockdowns hofft Zellhuber, dass das Versprechen „Friseure sind einer der ersten, die wieder öffnen dürfen“, gehalten wird.

Positives Feedback der Kunden

Viele Unterstützungsangebote trafen nach der Aktion bei den Betrieben und Innungen ein. „Wir haben viele Anrufe von Kunden bekommen, welche durch die Aktion auf unsere Plakate aufmerksam geworden sind. Sie freuen sich, dass wir kämpfen und jederzeit bereit für sie sind“, erzählt Zellhuber. Einige versprachen, mit dem Haarschnitt extra auf die Wiederöffnung zu warten und nicht selbst Hand anzulegen. „Das freut einen dann sehr“, bestätigt Zellhuber.

Einige bieten Click & Collect

Bis dahin halten einige Friseure den Kontakt zu den Kunden mit einem „Click & Collect“-Angebot. So bietet auch Zellhuber Shampoos und Haarfarben auf Bestellung an. Doch dies sei nichts im Vergleich zu den üblichen Einnahmen. Ein besonders harter Schlag sei die Schließung vor Weihnachten gewesen. „Viele blieben auf ihren Wareneinkauf sitzen, der im üblichen Weihnachtsgeschäft nötig gewesen wäre“, erzählt Zellhuber.

Wie die Initiatorin Zander, brennt sie darauf, ihre Kunden wieder verwöhnen zu dürfen. „Im Idealfall machen wir mit der Licht-Aktion weiter, bis wir wieder öffnen dürfen“, kündigt sie an.
Kohr/red

Rubriklistenbild: © Friseurinnung Fürstenfeldbruck

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