Brucker Größen im Rampenlicht - Mit Moderator Griebel beim Fürstenfelder TV-Stammtisch

„Ich fühl mich wohl hier, so zwischen drei Bürgermeistern und einem Pfarrer.“ Moderator Christopher Griebel von „münchen-tv“ hat schnell eine lockere Atmosphäre geschaffen. Der TV-Stammtisch des lokalen Münchner Fernsehsenders machte Station in Fürstenfeldbruck – Gelegenheit für die Würdenträger, die Stadt ins rechte Licht zu rücken. Dies geschah in zwei Blöcken, die in einen politischen und einen kulturellen Bereich aufgeteilt haben.

Die drei Bürgermeister lassen sich schnell von der Ungezwungenheit des Moderators anstecken. „So CSU-dominiert ist es hier nicht mehr“, schmunzelt SPD-Stadtrat Ulrich Schmetz auf eine entsprechende Frage. Der dritte Bürgermeister verweist auf parteiübergreifende Probleme: „Eine Grundschule ist weder rot noch schwarz“, sagt der dritte Bürgermeister. Gleich anschließend beklagt Oberbürgermeister Sepp Kellerer die Problematik, dass große Firmen mit Filialen nicht immer das gewünschte Maß an Gewerbesteuer in der Stadt lassen. Sein Stellevertreter Hans Schilling fordert via TV die Bundespolitik auf, das Konjunkturprogramm in Detailfragen zu überarbeiten. „Es ist unmöglich, dass Projekte bis zum geforderten Zeitpunkt Ende 2011 fertig gestellt und abgewickelt sind. Dennoch gehen auch die Kulturschaffenden der Großen Kreisstadt mit Hoffnung in die Zukunft. „Die Stadt kann sich Kultur noch lange leisten“, erklärt die bis zu den letzten Kommunalwahlen zuständige Referentin Renate Lohde. Das vielfältige Angebot solle alle Altersklassen ansprechen. Damit leitet Lohde geschickt auf das Klosterareal über: „Dieses Gelände strahlt eine starke Ruhe und gleichzeitig viel Lebendigkeit aus“, ist sie sich mit Birgitta Klemenz einig, die als Referentin für Kultur, Brauchtum und Tourismus zuständig ist. Als großes Tourismuszentrum sieht Klemenz Fürstenfeldbruck nicht, sondern eher als Kleinod. Darauf springt auch Norbert Leinweber an. Der Werkleiter des Veranstaltungsforums sieht die Zukunft eher im Tagestourismus. Für die kulinarische Untermalung sorgt Gerhard Kohlfürst vom „Fürstenfelder“. Der Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit verschiedenste Zielgruppen zu versorgen stelle man sich gern. Lediglich die Infrastruktur des Klostergeländes sei eine Herausforderung. Gesendet werden wird der TV-Stammtisch mit den Brucker Größen voraussichtlich am 5. März um 20.15 und um 22 Uhr.

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