Star-Training an Brucker Grundschule

Profitipps vom Beachhandball-Bundestrainer

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Eine Turnhalle voller Kinder, dutzende Handbälle fliegen durch die Luft, dazwischen kurze Hilfestellungen durch die Trainer, die den 40 Jungen und Mädchen Anweisungen und Tipps zurufen. 

Fürstenfeldbruck - Mit Feuereifer waren die Kids aus der 2. bis 4. Klasse der Grundschule Mitte bei der Sache und erlebten ein zweistündiges exklusives Schnupper-Handballtraining mit den beiden BHV-Trainern Marc Brückner und Michael Werner und dem Beachhandball-Bundestrainer Alexander Novakovic, der für den erkrankten Frauenbundestrainer Michael Biegler einsprang. Unterstützt wurden die Verbandstrainer von Sina Fischer und Verena Oßwald vom Zweitliga-Verein HCD Gröbenzell und von der TuS Handballabteilung aus der Kreisstadt.

Schule als einzige von 112 bayerischen Bewerberschulen ausgewählt

„Die Augen der Kinder haben geleuchtet“, sagte Ilona Seyfried, Rektorin der Grundschule Mitte. „Sie haben Spaß gehabt, das hat man ihnen angesehen.“ Die Schulleiterin freute sich, dass ihre Schule als einzige von 112 bayerischen Bewerberschulen für das „AOK Star-Training“ ausgewählt wurde. Bayernweit hatten sich 304 Schulen mit 21.500 Grundschülern zu diesem Grundschulaktionstag Handball am 6. Oktober beworben, der deutschlandweit bereits zum dritten Mal stattfand.

Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem TuS angedacht

„Für die Schule ist das eine tolle Sache. Ich war sofort einverstanden, als mir im vergangenen Jahr die Bewerbung von Dagmar Schneck von der Arbeitsgemeinschaft Handball an der Schule und Elternbeiratsmitglied Dorthe Schmidt angetragen wurde“, sagte Seyfried. „Die Freude war natürlich riesengroß, als wir den Zuschlag erhielten. Besonders freut mich, dass sich so viele ehrenamtlich engagieren. Wir haben bereits Vorgespräche geführt, den Handball an der Schule zu intensivieren, jetzt, nachdem wir gute Kontakte zum TuS haben. Wenn uns der TuS unterstützt, denken wir über weitere Projekte nach.“

Ziel der jährlichen Aktion ist es, den Grundschülern Freude an der Bewegung, am Spielen und am sportlichen Miteinander zu vermitteln und sie so vielleicht für Handball und den Vereinssport zu begeistern. Der Vizepräsident Bildung im Bayerischen Handball-Verband, Ernst Werner, zeigte sich von der Zusammenarbeit der TuS-Handball-Abteilung mit der Schule angetan. „Es zeigt, dass die Vereine sehr gerne mit den Schulen zusammenarbeiten.“ Man werde keine Probleme mit dem Handball-Nachwuchs haben, wenn es gelinge, die Kinder bereits in der Schule für den Handballsport zu begeistern. Es gebe genügend Kinder, die sich noch nicht festgelegt haben, so Werner. „Die eine Veranstaltung ist super, entscheidend wird aber die Nachhaltigkeit sein“, meinte er.

Schüler vom Handballsport angetan

Praktisch bestätigt wird die Aussage des Vizepräsidenten vom achtjährigen Rubens aus der Klasse 3d: „Ich hab schon mal Handball gespielt. War mir zu anstrengend. Ich mache nämlich noch Aikido und geh schwimmen, außerdem bin ich bei den Pfadfindern. Wenn ich nicht so verplant wäre, könnte ich mir vorstellen, wieder Handball zu spielen, denn Spaß macht es mir auf jeden Fall.“

Und der achtjährige Moritz hat sich auch noch nicht festgelegt: „Ich mach Karate und spiele Tennis. Außerdem bin ich bei den Pfadfindern. Ob ich im Verein Handball spielen möchte, weiß ich jetzt noch nicht. Ich finde Fußball gut, aber auch Handball.“

Nur die neunjährige Evelyn ist begeisterte Handballerin: „Ich spiele seit vier Jahren beim TuS, und mir macht Handball viel Spaß.“

Belauscht wurde der Beachhandball-Bundestrainer, als er sich mit den Kids auf der Auswechselbank unterhielt: „Ich habe mal Fußball gespielt. Aber im Winter war es mir zu kalt, da bin ich zum Handball in die Halle gegangen und dabei bin ich geblieben.“

TuS verzeichnet Aufschwung

Jürgen Mittelhammer, Jugendleiter beim TuS und zuständig für den weiblichen Nachwuchs im Verein, sprach von einem guten Zulauf von Kindern und Jugendlichen beim TuS. Bei den Jungen sei er stärker, bei den Mädchen gestalte er sich schwieriger. Insgesamt aber verzeichne der TuS einen Aufschwung in den vergangenen Jahren. „Aber man muss immer am Ball bleiben“, meinte Mittelhammer, „deshalb begrüße ich natürlich solche Aktionen wie die heutige.“

Dieter Metzler

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