Brucker Kripo nahm albanischen Rauschgifthändler fest - 2 Kilo Kokain, 900 Gramm Marihuana, 8000 Euro Bargeld

Eine der größten Kokain-Sicherstellungen gelang den Fahndern der Kripo in Fürstenfeldbruck: Der Polizei lag seit kurzem ein Hinweis vor, dass ein 36-Jähriger aus Dachau seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Drogen bestreite. Die Ermittlungen der Rauschgiftfahnder ergaben, dass der albanische Staatsangehörige einen offensichtlich gehobenen Lebensstil pflegte, dabei aber offen blieb, wie er diesen finanzierte. Dies zeigte sich vor allem bei den Fahrzeugen, die der Beschuldigte benutzte – ständig wechselnde Autos der Oberklasse.

Vor zwei Tagen kontrollierten die Ermittler den 36-Jährigen kurz bevor er zu seiner Wohnung zurückgekehrt war. Die Durchsuchung des Fahrzeugs des Albaners sowie seiner Wohn- und Lagerräume führte zur Auffindung erheblicher Rauschgiftmengen. In einem Kellerraum konnten ein knappes Kilogramm Marihuana, ca. 100 Gramm Kokain, ca. 300 Gramm Streckmittel für das Kokain und weitere Beweismittel (z. B. eine Feinwaage) sichergestellt werden. Im Audi A 8 des Rauschgifthändlers stießen die Fahnder auf zwei Kilogramm hochwertigen Kokains. Daneben konnten ca. 8.000,- € Bargeld aus seinem mutmaßlichen Besitz beschlagnahmt werden. Der Beschuldigte, der jegliche Angaben zum Sachverhalt verweigerte, wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete angesichts der zu erwartenden langjährigen Haftstrafe die Untersuchungshaft gegen den 36-Jährigen an. Der Wert der sichergestellten Kokainmenge (2 kg) entspreche etwa 75 000 Euro (Großhandelspreis), erklärte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord auf Nachfrage.

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