TSV West und Sportschützen finden im Westen eine neue Heimat

Stadtrat stimmt Plänen zum Sportzentrum III zu

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Die neuen Fußballplätze könnten noch im Herbst angelegt werden, so dass diese im Frühjahr zur Verfügung stünden.

Mit dem Bau des neuen Sportzentrums im Brucker Westen kann begonnen werden. Auf einer Sondersitzung verabschiedete der Stadtrat die vorgelegten Pläne des TSV West einstimmig. Verläuft alles planmäßig, könnten noch im Herbst die Fußballplätze angelegt werden, so dass diese im Frühjahr zur Verfügung stünden.

Fürstenfeldbruck - Das Warten hat ein Ende – zumindest für die Sportschützen und den TSV West. Nach jahrelangen Planungen und Diskussionen beschloss der Stadtrat den Bau der Anlage zwischen Cerveteristraße und B471. Das Sportgelände nördlich des Neubaus der Stadtwerke wird drei Fußballfelder – zwei Rasenplätze sowie ein Kunstrasenplatz – umfassen. Zudem wird ein größeres Gebäude errichtet, in dem neben dem Vereinsheim auch Umkleidekabinen und die Schießstände der Sportschützenvereinigung untergebracht sind. Auf die ursprünglich geplante Halle des TuS wird vorerst verzichtet. 

Vereine mit Beschluss zufrieden

Diese „kleine Lösung“ wurde notwendig, nachdem die Kommunalaufsicht aufgrund der finanziell angespannten Haushaltslage der Stadt die dafür vorgesehenen Gelder aus dem Etat strich. Hinzukommen dagegen auf Drängen von SPD und Andreas Rothenberger (BBV) jeweils ein Basketball- und Volleyballfeld sowie ein Bolzplatz. Diese Einrichtungen sollen für Kinder und Jugendliche unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft öffentlich zugänglich und nutzbar sein. Am Rande der Rothschweiger Straße werden zudem 85 Parkplätze entstehen, die für Sportler und Besucher vorgesehen sind. Geprüft wird noch, ob auch Parkplätze der gegenüberliegenden Stadtwerke teilweise mit benutzt werden können. Das an die Cerveteriestraße angrenzende Waldstück soll erhalten bleiben. Nicht nur Vertreter der beteiligten Vereine waren mit dem Beschluss zufrieden, auch der Vorsitzende des Sportbeirats, Joachim Mack, zeigte sich sichtlich erleichtert, „dass es jetzt endlich losgeht“ und die Hängepartie für den TSV West und die Sportschützen ein Ende findet. 

Kegler müssen umziehen

Misslich dagegen bleibt die Lage der Kegler, die mittelfristig das Untergeschoss der Amperoase wegen Sanierungsarbeiten räumen müssen und im Kellergeschoss der TuS-Halle hätten untergebracht werden sollen. Für das rund 5,1 Millionen Euro teure Projekt hat die Stadt in unterschiedlichen Tranchen bis 2022 4,5 Millionen Euro bereitgestellt – der Rest soll durch Fördergelder des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) sowie durch Eigenanteile der Vereine aufgebracht werden. 

Finanzreferent warnt vor möglichen Finanzierungslücke

Finanzreferent Walter Schwarz (SPD) warnte eindringlich vor einer möglichen Finanzierungslücke, da ein Vereinsheim mit Gastronomie sowie Zufahrten und Parkplätze weder vom BLSV gefördert werden noch von den Sportförderrichtlinien der Stadt abgedeckt sind. Um das finanzielle Risiko für die Vereine zu minimieren, müssten die Richtlinien schnellstmöglich angepasst werden. Dies wäre innerhalb weniger Wochen möglich, „müsste aber zeitnah angegangen werden“, mahnt Schwarz.Fischer.

Peter Fischer

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