Bürgerbefragung im Internet

Brucker CSU will Ziele besser sortieren

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Stadträtin Dr. Birgitta Klemenz, Stellvertretender Fraktionssprecher Johann Schilling, CSU-Fraktionssprecherin Beate Hollenbach und Ortsvorsitzender Andreas Lohde haben unter anderem am Fragebogen mitgewirkt.

Lebensqualität und Verkehr, Kultur und Freizeit, Klima – drei Themen, zu denen die Fürstenfeldbrucker CSU dieser Tage auf die Menschen zugehen will. Mit einer Bürgerbefragung will sie herausfinden, wo nachgebessert werden soll oder Probleme auf Lösungen warten. Der Fragebogen wird in den nächsten Tagen in den Briefkästen der Stadt zu finden seine. Gleichzeitig wird ab dem 24. Oktober auch eine Version für das Internet zur Verfügung gestellt – zu finden unter www.xfuerffb.de.

Fürstenfeldbruck - Wie zufrieden sind Sie mit den Einkaufsmöglichkeiten in Fürstenfeldbruck, den Naherholungsmöglichkeiten, der Parkplatzsituation oder den öffentlichen Schulen. Oder wie sicher fühlen Sie sich in der Stadt. Das sind einige der Themen, bei denen die CSU nachfühlen will. „Um zu sehen, wo Handlungsbedarf besteht und wohin wir uns in den kommenden Jahren ausrichten müssen“, begründet der Ortsvorsitzende Andreas Lohde die Aktion. Bis zum 22. November ist Zeit zu antworten. 

CSU hofft auf zahlreiche Rückmeldungen

Das Ergebnis der Auswertung, die die CSU selbst vornimmt, wird in deren Stadtpolitik einfließen. „Natürlich sollen sie sich auch in den Themen des Wahlkampfes wiederfinden“, so Lohde. Außerdem ist nach Ende der Befragung eine Art Bürgergespräch geplant. „Vor Weihnachtenwollen wir das alles bewältigt haben“, erklärt Lohde. Bei der CSU ist man recht zuversichtlich, ausreichend Rückmeldungen zu erhalten. Rund 1000, so wie bei der Verkehrsbefragung, sei eine erste Marke, die man schon erreichen wolle. Denn allzu groß sei der zeitliche Aufwand nicht, findet der Stellvertretende Ortsvorsitzende Dieter Pimiskern. „Fünf Minuten für unsere Stadt, das sollte gehen.“

 Fragebogen auch Online verfügbar

Außerdem habe man die Schwelle bewusst niedrig gehalten. Wer den Fragebogen in den Briefkasten gelegt bekommt, findet dazu außerdem ein Rückkuvert. „Damit ist die Post beauftragt“, so Dieter Roiger, stellvertretender Ortsvorsitzender. So sei eine umfassende Verteilung in die Haushalte ebenso gewährleistet wie die Einhaltung von Richtlinien, wenn ein Bürger keine Werbung erhalten wolle. Das Onlineverfahren soll eher die junge Generation ansprechen. Es gebe auch eine Version für Tablet und Smartphone, ergänzt Andreas Wörle, der als Digitalbeauftragter bei der Aktion agiert. 

Anonymisiert und strukturiert

Die Fragebogen werden in den kommenden Wochen außerdem an verschiedenen Infoständen der CSU aufliegen. Der Fragebogen ist anonymisiert. Die Fragen nach Alter, Geschlecht oder Stadtteil sollen helfen, Themen besser zuzuschneiden, wie Stadträtin Birgitta Klemenz erklärt. Überhaupt seien die Stadtrats-Kandidaten in die Arbeiten für den Fragebogen mit einbezogen worden. So könne sich jeder wiederfinden. Die Idee zu der Fragebogenaktion sei durch die Verkehrsbefragung entstanden, so wieder Lohde. Deren Ausgestaltung habe nicht gefallen. „Wir wollten strukturierter vorgehen, es aussagefähiger machen.“ Es solle ja auch helfen Gedanken und Ziele besser und schneller zu sortieren. „Mit unseren Bürgern, für unsere Stadt, wie Lohde sagt.

Hans Kürzl

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