Brutaler Naturfrevel an Karfreitag in Germering

Sinnlose Zerstörung der Natur

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Die Bäume am Industriegleis wurden mutwillig "zerfetzt".

Germering – Auf brutalste Art und Weise wurden vor Ostern und an Karfreitag die Gehölze auf ganzer Länge und beidseits des Tanklager-Industriegleises mit einem Schienen gebundenen Fahrzeug bearbeitet.

Dabei wurden nicht nur Gehölze entfernt, die nah am Gleiskörper wachsen, sondern es wurde auch die weiter vom Gleiskörper entfernt wachsenden Bäume und Sträucher, die den Zugverkehr nicht behindert haben, regelrecht zerfetzt. Ohne jegliches Gespür für die Natur wurde hier zu einer Zeit vorgegangen, in der die Gehölze gerade ausschlagen und die Vögel mit dem Brutgeschäft begonnen haben. Die schlimmsten Schäden wurden auf den unmittelbar angrenzenden Germeringer Magerrasen-Biotopflächen angerichtet, die die Stadt Germering und die Germeringer BN-Aktiven regelmäßig pflegen. Die derart zugerichteten Gehölze werden keinerlei Überlebenschancen haben. Auch werden die herunter gefetzten Äste und Zweige sicher liegen gelassen. Der BN hält dieses Vorgehen nicht nur für einen gravierenden Verstoß gegen das Naturschutzgesetz, wonach ab dem 1. März grundsätzlich keine derartigen Eingriffe in diese Naturlebensräume vorgenommen werden dürfen. Vermutlich wurde auch gegen das Feiertagsgesetz verstoßen, denn ob diese Arbeiten ausgerechnet am Karfreitag durch die Ausnahmenregelungen gedeckt sind, ist mehr als fraglich. Immerhin war der Höllenlärm dieser Maschine sogar bis weit hinein nach Unterpfaffenhofen wahrnehmbar. 

red

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