16-jährige aus Puchheim, Teresa Lexhaller, schreibt seit dem 13. Lebensjahr 

„Verflucht anders“ Götter, Halbgötter und die Fantasie eines Teenagers

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Jung-Autorin Teresa Lexhaller (16) aus Puchheim. 

Puchheim – „Verflucht anders“ Götter, Halbgötter und die Fantasie eines Teenagers „Romy Woolf ist ein ganz normales 16-jähriges Mädchen. Sie lebt mit ihren Eltern in Toronto, Kanada. Eines Tages wird sie von einem mysteriösen jungen Mann, Derek, beobachtet und entführt. Vor allem jugendliche Bücherratten mit einem Faible für Fantasy-Abenteuer kommen voll auf ihre Kosten – was kein Wunder ist, denn die Autorin Teresa Lexhaller ist selbst erst 16 Jahre alt. Mit dem Schreiben des Buches angefangen hat sie mit 13, fast anderthalb Jahre hat es in Anspruch genommen bis es fertig war. 

Mit der Entführung der Protagonistin ändert sich für diese alles. Plötzlich findet sie sich in der Welt der griechischen Götter wieder, die von Mächten des Bösen bedroht wird. Romy erfährt, dass sie als Herrscherin über das Reich der Halbwesen erwählt wurde und gerät in den Strudel der Ereignisse. Auch ihre Freunde aus der realen Welt werden in den Kampf zwischen Gut und Böse hinein gezogen. Um sie zu retten und ihr Reich zu schützen begibt sich Romy zusammen mit Derek, in den sie sich heimlich verliebt hat, der Demeter-Tochter Isabell und dem Hades-Sohn Daniel auf eine gefahrvolle Reise. Schließlich decken sie einen perfiden Plan auf und ihnen wird klar, wer wirklich hinter den Angriffen steckt.“ Ein spannender Plot und eine Geschichte, die den Leser trotz der 544 Seiten von Anfang an in seinen Bann zieht und ihn nicht mehr los lässt. 

 Nahezu jede freie Minute hat sie neben der Schule damit verbracht, angespornt von ihren Freundinnen und ihrer Zwillingsschwester Sophie. Alle wollten nach dem Lesen der ersten Kapitel unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht. „Irgendwann habe ich total den Überblick verloren, wem ich gerade welchen Teil zum Lesen gegeben hatte“, erzählt Teresa schmunzelnd. „Ich hatte das Manuskript nur auf zusammengeklammerten Collegeblöcken, die die Runde machten.“ Schließlich gab sie ihrer Mutter, einer gelernten Journalistin, den Text auf einen Wochenendtrip zum Lesen mit. „Ab dann ging’s los“,  lacht sie. „Ich war ehrlich überrascht, wie lebendig und flüssig Teresas Schreibe war“, beschreibt Andrea Lexhaller ihren ersten Eindruck. „Während des Lesens wuchs und wuchs meine Begeisterung. Schnell war mir klar, dass wir das veröffentlichen müssen“, erzählt sie. All die mittlerweile schon recht mitgenommenen Seiten wurden in den Computer eingegeben – eine schier endlose Tipperei begann. Danach setzte sich Andrea Lexhaller hin und überarbeitete und korrigierte abendelang die Texte. Schließlich war das Manuskript fertig. „Natürlich haben wir versucht, dafür einen Verlag zu gewinnen, aber das war ein aussichtsloses Unterfangen und hat uns auch zu lange gedauert“, schildert Teresa. Also wurde beschlossen, das Buch über den Selbstdruckverlag Book-on-Demand zu veröffentlichen. Das Cover entwarf und fertigte Teresas Onkel, der Hamburger Mediendesigner Ferdinand Weinrother. Er übernahm auch das Setzen  des Manuskripts in ein entsprechendes Buchformat. 

Seit Anfang August ist „Verflucht anders“ nun unter der ISBN 978-3734795664 sowohl als Taschenbuch als auch als e-book   im Handel erhältlich. Sollte das Buch ein Erfolg werden, dann könnte sich Teresa auch einen zweiten Teil vorstellen. Momentan schreibt sie aber an einem anderen Buch. „Diesmal wird es kein Fantasy-Roman, sondern eine Liebesgeschichte“, sagt sie. „Mehr wird aber nicht verraten.“  

redkb

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