Alle Olchinger/innen können zum Preis einer Kindereintrittskarten den Film "Die Bücherdiebin - Eine Geschichte aus Olching" im Scala Kino FFB sehen 

Neuer Film "Die Bücherdiebin" hat seinen Ursprung in Olching während des 2. Weltkriegs

"Die Bücherdiebin" - Eine Geschichte aus Olching kommt jetzt in die Kinos.  Das junge Mädchen Liesel flüchtet sich in die Geschichten ihrer Bücher, um die Bombardierungen und die Deportationen der Juden zu verdrängen. Foto: Veranstalter (Scala-Kino FFB)

Fürstenfeldbruck/Olching  - Den Film "Die Bücherdiebin", der in der Zeit des Nationalsozialismus spielt und für Olching regionale Relevanz besitzt, zeigt das Scala in FFB ab  13. März 2014. Der deutsch-australische Autor Markus Zusak wurde inspiriert durch Erinnerungen seiner Mutter in Olching in den letzten Kriegsjahren.  

Die Geschichte des Films "Die Bücherdiebin" hat ihren Ursprung in Olching. Die Stadt hatte die Betreiber des Scala Kinos in Fürstenfeldbruck über die historische Bewandtnis und den regionalen Bezug in Kenntnis gesetzt. Man war so sehr davon begeistert, dass die Olchinger Bürgerinnen und Bürger einen besonderen Anreiz für den Eintritt erhalten:  Jeder Kinobesucher, der seinen Wohnort Olching  mit seinem Ausweis nachweist, kann sich den Film während der gesamten Laufzeit im Scala Kino am Kurt-Huber-Ring 10 zum ermäßigten Preis einer Kindereintrittskarte ansehen.  Darauf weist auch die Pressestelle der Stadt Olching hin. Der Film wird  im Scala FFB ab 13. März gezeigt und läuft voraussichtlich bis zu drei Wochen. 

 

Markus Zusak, deutsch-australischer Autor des Films "Die Bücherdiebin", baute die Handlung auf den Erinnerungen seiner Mutter während des 2. Weltkriegs in Olching auf.  

Der Zweite Weltkrieg reißt die Familie Meminger auseinander. Die neunjährige Tochter Liesel kommt nach Molching (Fantasiename für Olching von Autor Zusak)  und wird dort von den Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufgenommen – die außerdem den jungen Juden Max bei sich versteckt halten. Max bringt Liesel das Lesen bei und begeistert sie für die Magie der Literatur. Als der Krieg um sie herum immer schlimmere Ausmaße annimmt, beginnt Liesel sich in die Geschichten ihrer Bücher zu flüchten, um die Bombardierungen und die Deportationen der Juden zu verdrängen. Da Liesel alsbald der Lesestoff ausgeht, beginnt sie Bücher zu stehlen und bei Bücherverbrennungen heimlich dem Feuer zu entreißen, um sie im Anschluss im Keller des Hauses zu lesen…

Die Verfilmung des Buchs von Markus Zusak begibt sich mit dem Zuschauer auf eine Reise in die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte und lehrt, warum Menschlichkeit gerade in Zeiten des Terrors so unverzichtbar ist.

Doch wie real ist die Geschichte? Aus dem Heimatdorf Olching, wo sich die Schlüsselszene "der Bücherdiebin" ereignete, wurde kurzerhand Molching. Inspiriert durch Erinnerungen seiner Mutter an die letzten Kriegsjahre, wollte Zusak den Schauplatz der Handlung selbst erfinden. So orientierte sich der deutsch-australische Autor zwar an der Realität, fiktionalisierte aber den Ort der Handlung. Die Bücherdiebin - mit Geoffrey Rush, Emily Watson und Sophie Nélisse.  

redkb

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