Kevin Mahoney sammelt Unterschriften

Bürgerinitiative spricht sich für eingezäunten Hundeplatz in Puchheim aus

Der 72-jährige Kevin Mahoney, hier zusammen mit seiner Goldendoole-Hündin Pearl, will sich mit einer Bürgerinitative für einen offiziellen Hundeplatz in Puchheim einsetzen.
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Der 72-jährige Kevin Mahoney, hier zusammen mit seiner Goldendoole-Hündin Pearl, will sich mit einer Bürgerinitative für einen offiziellen Hundeplatz in Puchheim einsetzen.

Puchheim - Der 72-jährige Kevin Mahoney macht sich mit seiner Bürgerinitiative stark für einen eingezäunten, offiziellen Hundeplatz in Puchheim. Dafür werden Unterschriften gesammelt und auch die SPD Puchheim hat dieses Vorhaben in ihr Wahlprogramm aufgenommen.

Eine große grüne Wiese, ein paar Bäume, die Schatten spenden und mittendrin einige umhertollende Hunde, die vergnügt gemeinsam mit ihren Artgenossen über die Wiese hetzen, ein eingezäunter Ort, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Ein Platz, der Vier- und Zweibeinern zur Verfügung steht, um sich mit anderen auszutauschen oder, um den eigenen Hund einfach mal ein wenig Freiraum zu gönnen. Das ist die Idealvorstellung vieler Hundebesitzer, zu denen auch Kevin Mahoney gehört. Der gebürtige Engländer und mittlerweile in Puchheim ansässige Hundefreund versucht nun, diese Traumvorstellung in die Tat umzusetzen und unterstützt mit seiner Bürgerinitiative ebenfalls aktiv den Plan der SPD für einen Hundeplatz in Puchheim.

SPD hat Vorhaben ins Wahlprogramm aufgenommen

„Es wäre schön, wenn es einen Anlaufpunkt für Hundebesitzer gäbe, wo die Hunde gefahrlos miteinander spielen und Hundebesitzer sich untereinander austauschen könnten“, erklärt der 72-Jährige. Doch nicht nur Mahoney, der mit seiner fast zweijährigen Goldendoodle-Hündin Pearl stets auf der Suche nach einem geeigneten Ort zum Spielen, Herumtollen und Spaß haben ist, ist der Meinung, dass Puchheim einen geeigneten Hundeplatz bräuchte. Die SPD Puchheim hat dieses Vorhaben bereits in ihr Wahlprogramm aufgenommen und einen Antrag dafür gestellt, der von der Stadt noch geprüft werden muss. Bereits bevor Mahoney vom Vorhaben der SPD erfahren hatte, setzte sich der Puchheimer für einen Hundeplatz in Puchheim ein und gründete deshalb eine entsprechende Bürgerinitiative. Mit nur wenigen Klicks können sich Puchheimer, aber auch nicht Puchheimer online in die Liste eintragen und erhöhen damit die Chance, dass ein Hundeplatz in Zukunft vielleicht sogar Wirklichkeit werden könnte. Offizielle Hundeplätze sind jedoch keine Seltenheit, der 72-jährige Mahoney kennt diese Spielwiesen bereits aus Amerika, Spanien und England. Die Vorteile eines Platzes für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner sind vielfältig.

Platz für Hundebesitzer wird stetig knapper

Zum einen könnten sich die Hunde auf einem eingezäunten Platz frei bewegen, ohne die Mitmenschen zu stören, es gibt keine Gefahr, dass die Hunde versehentlich auf eine Straße laufen und sich und andere gefährden. Zum anderen wird der Platz für Hundebesitzer stetig knapper, viele Wiesen werden bebaut oder Hunde dürfen sich auf etlichen Grünflächen nicht entledigen. Durch spezielle Hundeplätze hätten die Vierbeiner mehr Platz zur Verfügung. Natürlich müssen solche Plätze auch gepflegt werden: Die Wiese muss gemäht und die Mülleimer sollten entleert werden. Wenn die Stadt jedoch eine geringe Gebühr für die Nutzung des Hundeplatzes verlangen würde, könnten die Einnahmen für die Kosten der Instandhaltung genutzt werden. So lauten unter anderem die Überlegungen von Kevin Mahoney. Allerdings gibt es auch einiges zu beachten, um für alle Beteiligten einen optimalen Ort für Spiel und Spaß zu schaffen, dem ist sich auch Mahoney bewusst. „Natürlich muss es Regeln geben, an die sich die Hundebesitzer halten müssen. Außerdem sollte der Ort eingezäunt werden, damit die Hunde nicht weglaufen können, aber auch niemanden sonst behindern“, sagt der Puchheimer.

Interessierte können das Vorhaben mit einer Petition unterstützen

Nun heißt es aber erst einmal abwarten, denn die Entscheidung für oder gegen einen Hundeplatz liegt bei der Stadt. Die SPD wird bis Ende Oktober das Konzept präsentieren. Bis dahin können sich diejenigen, die das Vorhaben aktiv unterstützen möchten, unter folgendem Link in eine Liste eintragen: https://puchheimer-hunde.hdnsb.com/ Alle Daten werden am Ende der Initiative gelöscht. Die Datenschutzverordnung ist gewährleistet.

Mahoney und seine Hündin Pearl bleiben zuversichtlich. „Ich würde mich sehr freuen, wenn Pearl und ich in Zukunft auf einem Hundeplatz auf viele andere Hundebesitzer treffen und uns austauschen können“, erklärt Mahoney lächelnd.

Julia Huß

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