Bürgerinitiative Lebenswertes Germering hat notwendige Stimmen zusammen

Vom Bürgerbegehren zum Bürgerentscheid

Noch blühen die Tulpen auf dem Kreuzlinger Feld.
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Noch blühen die Tulpen auf dem Kreuzlinger Feld.

Germering – Trotz schwieriger Bedingungen in Corona-Zeiten konnte die Bürgerinitiative Lebenswertes Germering (BI) innerhalb von etwa fünf Wochen über 2.800 Unterschriften sammeln, wobei nur rund 2.100 Unterschriften nötig gewesen wären. Somit sollte dem nächsten Schritt, voraussichtlich einem Bürgerentscheid, nichts mehr im Wege stehen.

Anfang Juni werden die Unterschriften dann vor dem Rathaus öffentlich an Oberbürgermeister Andreas Haas übergeben. Als Termin für den Bürgerentscheid wünscht sich die Bürgerinitiative möglichst den 26. September – den Tag der Bundestagswahl. „Dadurch könnten Kosten für die Organisation und Durchführung reduziert und eine möglichst breite demokratische Abstimmung erreicht werden. Der Modus sollte gleich dem der Bundestagswahl sein“, sagt Ursula Leis von der BI. Wenn der Bürgerentscheid am gleichen Tag wie die Bundestagswahl stattfinden soll, sei jedoch die Zustimmung des Innenministeriums nötig.

Drei Ordner sind prall gefüllt mit den nötigen Unterschriften für den Bürgerentscheid.

In der nächsten Stadtratssitzung am 6. Juli stimmen Germerings Stadträte dann darüber ab, ob und in welcher Form ein Bürgerentscheid stattfindet. Die Bürgerinitiative sehe sich auf einem guten Weg, die „derzeit stark gewinnorientierte Planung“ für die Bebauung am Kreuzlinger Feld mit Hilfe zahlreicher Germeringer in eine zukunftsfähige Bebauung ändern zu können. Unterschriften für das Bürgerbegehren können laut Bürgerinitiative noch bis zum 4. Juni abgegeben werden.

red

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