Bürgerinitiative gibt Unterschriften ab und betont erneut Forderungen

Nächster Schritt: Bürgerentscheid

Mitglieder der Bürgerinitiative haben die Unterschriften an OB Andreas Haas übergeben.
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Mitglieder der Bürgerinitiative haben die Unterschriften an OB Andreas Haas übergeben.
  • Claudia Becker
    VonClaudia Becker
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Germering – Drei große Ordner voller Unterschriften hat die Bürgerinitiative „Lebenswertes Germering“ (BI) Donnerstagmittag an Oberbürgermeister Andreas Haas übergeben. Und das im Namen von 2.800 Germeringern, die sich gegen die aktuell geplante Bebauung des Kreuzlinger Feldes aussprechen. Nach einer sorgfältigen Prüfung der Formalien folgt am 6. Juli die Entscheidung des Stadtrates wie und in welcher Form ein Bürgerentscheid stattfinden könne. Die BI wünscht sich den Tag der Bundestagswahl, dazu müsste aber auch das Innenministerium zustimmen wie Haas beim Termin der Übergabe noch einmal betonte. 

Prall gefüllt sind die Ordner, 1.054 Unterschriftenlisten und über 2.800 Unterschriften stecken zwischen den Pappdeckeln. Das sei „nicht nur viel Idealismus für ein besseres Germering, sondern vor allem Herzblut und viel Arbeit“, wie Rudolf Kauper im Namen der BI verkündet.

Fünf-Punkte-Plan der Bürgerinitiative

Die bisherigen Einwendungen, die durch die Germeringer Bürger gegen das geplante Projekt am Kreuzlinger Feld eingereicht wurden, haben in den Augen der Mitglieder keinerlei Anklang gefunden. Aus diesem Grund haben Kauper und die anderen Mitglieder von „Lebenswertes Germering“ noch einmal die fünf wichtigsten Punkte zusammengefasst, sollte es zu einem Bürgerentscheid im September kommen. Dabei zählen sie Faktoren wie die Anpassung des Maßes einer möglichen Bebauung an die bestehende Umgebung, die Schaffung von dauerhaft bezahlbarem Wohnraum, eine Berücksichtigung des Klimawandels durch eine möglichst klimaneutrale Planung, eine Minimierung von zusätzlichem Pkw- und Lkw-Verkehr sowie eine effektive Bürgerbeteiligung im Verfahren zur Erstellung des Rahmenplans auf. Diese fünf Punkte hätten sich insbesondere aus Gesprächen am Gartenzaun, auf den Wochenmärkten oder am Germeringer See ergeben. „Wir haben dort eine deutliche Stimmung der Bevölkerung aufgenommen“, sagt Kauper. „Die Germeringer sind bereit, sich einzubringen und Germering zukunftsfähig zu gestalten“, so die Bürgerinitiative.

Becker

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