Gastronomie unterstützen

Bürgermeister Magg ruft Olchinger Gastronomie ins Gedächtnis

Olchings Bürgermeister Magg lud die Gastronomen zum Fototermin ein, um ihre Lage, aber auch ihre Liefer- und Abholdienste ins Gedächtnis zu rufen.
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Olchings Bürgermeister Andreas Magg lud die Gastronomen zum Fototermin ein, um ihre Lage, aber auch ihr Angebot an Liefer- und Abholdiensten ins Gedächtnis zu rufen.
  • vonMaximilian Geiger
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Olching – Gastronomen haben es derzeit nicht leicht. Während andere Wirtschaftszweige ihre Geschäfte öffnen durften, köcheln sie weiterhin auf Sparflamme. Kein Betrieb in den Gaststätten, kein Betrieb in den Außenanlagen. Glücklicherweise dürfen sie ihren Liefer- und Abholservice anbieten, um zumindest etwas zu tun. Doch das ist oftmals nicht genug, Existenzen sind durch die Pandemie bedroht.

Immer wieder klagen auch die Gastronomen im Landkreis ihr Leid und versuchen auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen, zuletzt mittels der Aktion „Gedeckter Tisch und Gemachtes Bett“ der DEHOGA Bayern oder der vom Brucker Stadtrat Markus Droth initiierten Petition „Öffnung der Außengastronomie in Bayern“.

Auch Olchings Bürgermeister Andreas Magg weiß um ihr Leid und so lud er die örtlichen Gastronomen zum Fototermin am 1. April auf den Schuttberg am Volksfestplatz ein. Nahezu die gesamte Gastronomie Olchings folgte dem Aufruf.

Angebot der Gastronomen ins Gedächtnis rufen

Mit seiner Aktion will Magg die Bürger dazu animieren, die örtliche Gastronomie zu unterstützen und Essen zu bestellen, gerade jetzt während der Osterferien, aber auch darüber hinaus. Seiner Aussage zufolge, werde alles irgendwann Alltag, selbst eine Pandemie und so möchte er den Bürgern das Angebot der Gastronomen ins Gedächtnis rufen. Er hofft, „einen kleinen Beitrag zu leisten“, denn Handel und Gastronomie seien „die Eckpfeiler, die uns ausmachen“.

Mit einem Augenzwinkern erklärt der Bürgermeister, dass es viel zu anstrengend sei, daheim zu kochen, außerdem müsse man danach immer den leidigen Abwasch erledigen. Da sei es doch einfacher, Essen zu bestellen und damit gleichzeitig die örtliche Gastronomie zu unterstützen. Darüber hinaus gibt er jedoch schweren Herzens bekannt, dass in diesem Jahr kein Olchinger Volksfest stattfinden wird. Um dennoch zumindest etwas zu bieten, plane man eine Art „Biergarten-Sommer“.

Trotzdem hofft Magg, die Gastronomen mögen durchhalten, sodass man Olching nach der Pandemie in derselben Vielfalt wieder erleben kann, „wie wir es kennen und lieb haben“.

Maximilian Geiger

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