Nominierungsversammlung am 21. 11. in Mammendorf 

Stefan Bauer von der FW will Nachfolger von Bgm. Thurner in Mammendorf werden 

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Stefan Bauer von den Freien Wählern will Bürgermeister Hans Thurner, der nicht mehr antritt, in Mammendorf beerben.

Mammendorf –  Spannend verspricht diesmal die Wahl des Bürgermeisters in Mammendorf zu werden. Nachdem Hans Thurner, der bei seinen Wahlen nie einen Gegenkandidaten hatte, nicht mehr antritt, gibt es diesmal mindestens zwei Bewerber. Stefan Bauer, der die Freien Wähler seit 12 Jahren im Gemeinderat vertritt, wird voraussichtlich kandidieren und meldet damit Ambitionen auf den Stuhl des Rathauschefs an.

 Nach Mammendorf ist er im Jahr 1995 gekommen, zwei Jahre nach der Heirat mit Beate Aumüller, einer Ortsansässigen. Drei Kinder haben die beiden großgezogen, dennoch blieb Zeit für weitere Aktivitäten. Bauer war im Pfarrgemeinderat aktiv und übte das Amt des Kirchenpflegers aus. Seit 1997 ist er Vorsitzender der Ortsgruppe der Freien Wähler in Mammendorf und seit 2002 für diese Gruppierung im Gemeinderat. Auch überörtlich wirkt er für die Freien Wähler als Mitglied des Kreisvorstandes. Das Amt des Bürgermeisters traut sich der 48-jährige Bauer aufgrund seiner vielfältigen beruflichen Erfahrungen zu. Der Diplom-Verwaltungswirt (FH) arbeitet seit 1988 bei der Deutschen Rentenversicherung als Software-Entwickler im IT-Bereich. Seit vielen Jahren leitet er hier ein Team von Mitarbeitern mit 15 bis 20 Personen. Er war zwischendurch immer wieder als Projektleiter für bundesweite Projekte eingesetzt und absolvierte in den letzten drei Jahren die juristische Fortbildung für den höheren Verwaltungsdienst, deren Schwerpunkte rechtliche Fragen für den Bereich der Kommunalverwaltung bildeten. 

Stefan Bauer 

Auf die Frage, was ihn an der Aufgabenstellung Bürgermeister besonders reizt, gibt Stefan Bauer an, dass er gerne mit Menschen zusammenarbeitet. Er möchte gestalten und sieht in der aktiven Mitgestaltung der gemeindlichen Lebensverhältnisse eine große Herausforderung. Mammendorf ist aus seiner Sicht eine Gemeinde, in der viele Bürger für die Gemeinschaft aktiv sind, das schafft gute Voraussetzungen, das Gemeinwesen weiter zu entwickeln. Bleibt die Frage, was sich Bauer als Schwerpunkte für den Fall seiner Wahl zum Bürgermeister vornehmen möchte. Wichtig ist ihm, dass Mammendorf für die Bürger und Betriebe attraktiv bleibt, dafür ist ein zügiger Ausbau der Internetverbindungen erforderlich. Wir wollen ein schnelles Internet für alle Mammendorfer Bürger, so seine Aussage. In die gleiche Richtung zielt die Absicht, mehr Regionalzughalte am Bahnhof Mammendorf nach München und Augsburg zu organisieren. Bezahlbarer Wohnraum wird im Großraum München immer mehr zum Problem, deshalb hat er vor, Initiativen zu ergreifen, mit denen mehr bezahlbarer Wohnraum, sei es durch Mietwohnungen oder durch Bauland für Einheimische, entstehen kann. 

Da sich auch in Mammendorf die Altersstruktur ändern und der Anteil älterer Mitbürger steigen wird, bildet der altersgerechte Ausbau der innerörtlichen Infrastruktur, wie zum Beispiel betreutes Wohnen, einen weiteren Schwerpunkt auf seiner Vorhabensliste. Intensiv möchte er auch prüfen, ob die Erweiterung der bestehenden Hallenkapazitäten für Schule, Sport und Erwachsenenbildung erforderlich ist. Neben den Themen, die eher für die nächsten Jahre aktuell sind, schwebt Stefan Bauer aber auch vor, als Bürgermeister die Weichen für die mittel- und langfristige Entwicklung zu stellen. Zwei Dinge sind ihm dabei besonders wichtig: Der Erhalt der finanziellen Leistungsfähigkeit und die Ausarbeitung einer Zukunftsvision, der er den Arbeitstitel „Mammendorf 2030“ geben möchte. Der erste Schritt auf dem Weg zum Bürgermeister ist aber zunächst die Nominierung zum Kandidaten. Dazu haben die Freien Wähler am 21.11.2013 zu ihrer Nominierungsversammlung in das Bürgerhaus eingeladen. 

Beginn ist um 20.00 Uhr, die Wahl von Stefan Bauer zum Bürgermeisterkandidaten gilt dabei als sicher. Die Versammlung ist öffentlich. Es sind deshalb alle Bürger willkommen.

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