Martin Eberl (SPD) tritt am 19. Juni gegen den CSU-Kandidaten Dirk Flechsig an

Eichenauer SPD nominierte Bürgermeister-Kandidaten

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Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Michael Schrodi (l.) und die stellvertretende Ortsvorsitzende Gertrud Merkert (r.) glauben in Martin Ebert den richtigen Bürgermeisterkandidaten für Eichenau gefunden zu haben. 

Eichenau – Dass er bei der Wahl am 19. Juni für die SPD als Bürgermeister kandidieren will, hatte der Ortsvorsitzende Martin Eberl schon früher bekundet. Nun hat er auch den Segen der Mitglieder. Bei der Nominierungsversammlung erhielt er von den 32 anwesenden Stimmberechtigten ein einstimmiges Votum. Die Bürgermeisterwahl findet in Eichenau schon seit geraumer Zeit zeitlich versetzt zur eigentlichen Kommunalwahl statt. Der amtierende Bürgermeister Hubert Jung (CSU) tritt am 19. Juni nicht mehr an. Die Partei des Amtsinhabers hatte bereits im vergangenen Herbst ihren Fraktionssprecher Dirk Flechsig nominiert. Die SPD-Mitglieder schickten Eberl nun mit 32:0 Stimmen als Gegenkandidaten ins Rennen.

 Olchings ebenfalls anwesender Bürgermeister Andreas Magg hatte Eberl etwas nachgesagt, was nur wenige SPD-Politiker in der Region hätten: „Er hat bewiesen, dass er eine Wahl gewinnen kann.“ Bei den Wahlen zum Bezirkstag und Gemeinderat erhielt Eberl jeweils genügend Stimmen, so dass er nun in diesen Gremien vertreten ist. Dass ihm das gleiche bei der Bürgermeisterwahl wiederfährt, das hofft auch Puchheims Rathauschef Norbert Seidl: „Bürgermeister Martin Eberl. Das hört sich gut an“, sagte er. Andreas Knipping, ehemaliger Ortsvorsitzender und jetzt Beisitzer im Ortsvorstand, beschreibt den Kandidaten mit den Worten: „Er hat einen grimmigen Humor, der für die Mitgliedschaft in unserer Partei eine ganz gute Eigenschaft ist.“

Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Michael Schrodi attestierte dem 41-jährigen Eberl einen klaren politischen Kompass: „Er weiß, wo er hin will.“ Der Vater zweier Töchter, der in München geboren wurde und in Puchheim, Germering und Gernlinden aufwuchs, zählte dann auch gleich eine ganze Reihe von Zielen auf, die er als Rathauschef erreichen möchte. Neben der Stärkung des Ehrenamtes, einer funktionierenden Bürgerbeteiligung und einer finanzierbaren Kinderbetreuung ist das auch die Schaffung von günstigem Wohnraum. „Dieses Thema wird von konservativer Seite völlig ignoriert“, sagte Eberl. Er versteht sich als kompromissbereit und will keine Klientelpolitik betreiben. Eberl wünscht sich einen Ort, in dem alle gut leben können. Sein Ziel: „Ein Eichenau für alle.“

 Andreas Daschner

 

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