Bisheriger Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Jakobs scheidet aus, weil er sich um ein Stadtratsmandat bewirbt 

Vorstandsvorsitz bei der Bürgerstiftung FFB an Dorothee von Bary übergeben

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Dorothee v. Bary - Nachfolgerin des scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Bürgerstiftung Dr. Georg Jakobs bedankt sich für dessen Engagement. 

Fürstenfeldbruck – Dass für die Bürgerstiftung neue Zeiten anbrechen, war bei der Rede von Dr. Thomas Goppel, ebenfalls Stiftungsrat der Bürgerstiftung zu spüren.  Mit einem launigen Vortrag dankte und verabschiedete er den bisherigen Vorsitzenden des Vorstandes, Dr. Georg Jakobs. Dieser hatte sein Amt zum 1.08.2013 zur Verfügung gestellt, da er sich bei der nächsten Kommunalwahl um ein Stadtratsmandat der Stadt Fürstenfeldbruck bewirbt.

Vor dem Hintergrund, dass die Bürgerstiftung unabhängig und politisch neutral sein muss, wollte er jeglichen Anschein der Befangenheit ausschließen. Dr. Goppel ging auf seine Aufgaben als Stiftungsratsvorsitzender und Vorstandsvorsitzender sowie verschiedene Projekte ein, die von Dr. Jakobs initiiert wurden, so z.B. den Baum des Jahres oder den Jugendkunstwettbewerb. Ebenso würdigte er sein Engagement bei der Organisation verschiedener Benefizveranstaltungen wie Konzerten oder dem Golfcup. Neben seiner aktiven Mitwirkung unterstützte er die Bürgerstiftung durch die Übernahme der Büromiete für die Geschäftsstelle seit über 10 Jahren. Untermalt wurde die Dankesrede durch Fotos von Dr. Jakobs, die während seines Wirkens in der Stiftung entstanden waren.

Nachfolgerin als Vorsitzende des Vorstandes wurde das bisherige Vorstandsmitglied Dorothee von Bary.

Im Gasthaus Mösl in Germerswang fanden sich die Stifter und Projektleiter der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck zu ihrer jährlichen Stiftersammlung ein, darunter viele Personen aus dem öffentlichen Leben im Landkreis, z.B. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet mit Frau, Dr. Thomas Goppel, Landrat Thomas Karmasin oder der Vorsitzende der Volksbank Raiffeisenbank FFB, Walter Müller.

Neben dem kurzen Überblick durch Frau Dorothee von Bary über die Ereignisse des vergangenen Jahres konnten vier neue Stifterpaare begrüßt werden. Sie überreichte zusammen mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Adolf Eiber die Stifterukunden. Die Bürgerstiftung zählt inzwischen 381 Stifter. 280 ehrenamtliche Mitarbeiter, sogenannte Zeitspender, engagieren sich in den einzelnen Projekten.

Finanzvorstand Helmuth Stolle berichtete von der guten finanziellen Entwicklung der Stiftung, insbesondere durch die Errichtung des Charlotte Braunseis Kinderhilfsfonds (in Form von 1.005 Siemensaktien) und der Erbschaft eines 5.000 m² großen Grundstückes in Puchheim begleitet von einem Geldvermögen von rd. 1,5 Millionen Euro zur Errichtung eines Parks. So stieg das Gesamtvermögen der Bürgerstiftung mit seinen Treuhandstiftungen im laufenden Jahr auf rd. 4,0 Millionen Euro an. Die Ausgaben der Stiftung in Höhe von gut 130.000 Euro in 2012 kamen vor allem durch Projekt und Förderungen im Jugend- und Sozialbereich zustande. Die Tafeln ( € 60.000), das landkreisweite Streitschlichterprojekt (€ 12.000), die musikalische Früherziehung „Grundton“ für Kindergartenkinder (€ 23.000) und das JugendJazzstreichorchesters „Bluestrings“ (€ 10.000) stellten dabei im vergangenen Jahr die größten Ausgabenposten dar.

Nach all den Reden und Präsentationen, Kathrin Rizzi stellte als Projektkoordinatorin noch das neueste Projekt der Bürgerstiftung, das Neugeborenenbesuchsprogramm – Willkommen im Leben - vor, ging man zum gemütlichen Teil über. 

Albert Donhauser las mit musikalischer Umrahmung Max und Moritz vor, wobei er den Text von Wilhelm Busch ins Bayerische „übersetzte“.

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