Große Familie feiert

Bürgerverein Fürstenfeldbruck blickt auf sein zehnjähriges Bestehen zurück

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Kosteten die Geburtstagstorte des Bürgervereins Fürstenfeldbruck: Vorsitzende Monika Leber (rechts) und Canan Meral (zweite Vorsitzende).

Anlässlich des Jubiläums des Bürgervereines Fürstenfeldbruck blickten der Vorstand und die rund 50 Vereinsmitglieder und Gäste bei einer Feierstunde auf eine bunte zehnjährige Vereinsgeschichte zurück.

Fürstenfeldbruck – Langjährige Mitglieder und besonders engagierte Ehrenamtliche wurden geehrt. In einer Rede gedachte die Vorsitzende Monika Leber auch der kürzlich verstorbenen Lore Britsch, die mit Lebensfreude viele Aktivitäten des Vereins erst ermöglichte.

Die Gründung des Vereins ist eng verknüpft mit dem Städtebauprogramm „Soziale Stadt“. Am Anfang standen Recherchen, die Wolfgang Müller (damals Quartiersmanager beim „Treffpunkt Soziale Stadt“) und Bürger sogar bis nach Rosenheim führten. Viele Gespräche und Formalitäten später war es soweit: Am 28. Mai 2008 um 19 Uhr wurde der Bürgerverein Fürstenfeldbruck gegründet. Erklärtes Ziel bis heute ist die Förderung des Zusammenlebens aller Kulturen und Altersgruppen. Angeboten wurde ein breites ehrenamtliches Spektrum von Bastelnachmittagen, Lesegruppen und Hausaufgabenbetreuung für Kinder über eine Wandergruppe bis hin zu regelmäßigen Kaffee- und Informationsnachmittagen für Senioren.

Die Aktivitäten des Vereins starteten in einem kleinen Wohncontainer, später wurde eine Wohnung in den Sternzeichenhäusern angemietet, eine kurze Zeit verbrachte der Verein gemeinsam mit dem „Treffpunkt Soziale Stadt“ in der Jägerstraße. 2009 baute die Oberbayerische Heimstätte den Bürgerpavillon – den „roten Container“ – in der Heimstättenstraße 24. Unterhalten wird dieser von der Stadt Fürstenfeldbruck und bietet neben einem Büro für Gemeinwesensarbeit und Lokale Ökonomie der Stadt und dem Bürgerverein weiteren Vereinen einen Ort für ihr Wirken.

2015 war ein ganz besonderes Jahr für den Bürgerverein: Die Gemeinnützigkeit des Vereins wurde anerkannt. Dadurch wurde es möglich Aktivitäten, wie einen Deutsch- und Alphabetisierungs-Kurs, über Spenden zu finanzieren.

„Immer wieder möchten wir betonen, dass die vielen Aktivitäten ohne das hohe Engagement der Ehrenamtlichen nicht möglich wäre“, sagte Monika Leber in ihrer Rede. Sie lenkt gemeinsam mit Canan Meral und Keramettin Atalar seit vielen Jahren die Geschicke des Vereins. Unterstützt werden sie von Eike Sandmann (Kassier), Anna Wahner (Revisorin), Silvia Piott (Schriftführerin) und Frau Schneider (Schriftführerin).

Angebote des Bürgervereines:

• Hausaufgabengruppe für Grundschüler, Infos und Anmeldung unter Telefon 08141 224775.

• Senioren-Computer-Treffen, jeden Donnerstagvormittag von 9.30 bis 12 Uhr. Informationen bei Michael Theil unter 08141 526207 und Achim Ohm unter 08141 42813.

• Bunter Kaffee-Nachmittag, jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat mit Vorträgen, Bingo-Spielen oder Gedächtnistraining. Nächster Termin: Am 13. Juni mit humorvollen, hintersinnigen Geschichten in bayerischer Mundart mit Musikbegleitung.

• Die jährliche Busfahrt geht dieses Jahr nach Weißenburg. Infos bei Monika Leber unter 08141 224776

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit gilt den Kindern: Seit mehr als zehn Jahren helfen Ehrenamtliche Grundschülern bei den Hausaufgaben. Besonderer Dank gelte dabei Elisabeth Rodler, die von Beginn an – wie ein Fels in der Brandung – die Stellung hält. Koordiniert wird die Hausaufgabengruppe von Frau Schmidt, die als Angestellte der Stadt Fürstenfeldbruck im Pavillon die Gemeinwesenarbeit leistet. Neben der Hausaufgabenbetreuung wurde von Helga Hübler eine Lesegruppe für Grundschüler initiiert. Die Lesefreuden werden nun bereits seit acht Jahren von Maria Huber den Kindern vermittelt. 

 red

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