Bürgerversammlung im Brucker Ortsteil

Autos fahren zu schnell durch Aich

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OB Erich Raff stand bei der ersten Bürgerversammlung in diesem Jahr im Brucker Ortsteil Aich Rede und Antwort.

Einen ruhigen Auftakt erlebte Brucks Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) bei der ersten seiner vier Bürgerversammlungen in diesem Jahr. Im Brucker Ortsteil Aich kamen zwar 50 Bürger ins Bürgerhaus an der Brucker Straße, aber so wirkliche Probleme gab es eigentlich nicht zu klären. Die vertretene Bürgerschaft scheint mit der Stadtpolitik rundum zufrieden zu sein. Nur wenige Wortmeldungen hatte Raff zu beantworten.

Aich/Fürstenfeldbruck - Bevor die Bürger zu Wort kamen, informierte der Brucker Rathauschef in gewohnter Weise zunächst in einem halbstündigen Vortrag über die Aktivitäten 2018 und gab einen Ausblick in die Zukunftsplanungen der Großen Kreisstadt. Der Rathauschef stellte die finanzielle Situation der Stadt dar, berichtete über die wichtigsten Investitionen, die Anstrengungen der Stadt beim Klimaschutz und der Energiewende. Auch von einer beabsichtigten Gründung eines Zweckverbandes mit den betroffenen Gemeinden Maisach, Olching und Emmering Mitte des Jahres, die sich mit der Konversion des Fliegerhorstes beschäftigen wird, informierte Raff. 

Abgerissenes Telekomkabel und verblasstes Tempo-30 Schild

Mit einem durch Witterungseinflüsse verblassten Tempo 30-Schild in der Schloßbergstraße, das der Bauhof bei seinen Routinefahrten eigentlich längst hätte bemerken müssen, wurde die Diskussion durch die Bürger eröffnet. Der gleiche Bürger berichtete auch von einem durch einen Lkw abgerissenen Telekomkabel. Die Leitungen gehören in die Erde verlegt, meinte er. 

50 bis 80 Stundenkilometer statt 30

Eine Anwohnerin der Brucker Straße monierte, dass in der Dorfstraße und Brucker Straße zu schnell gefahren werde. Dort sei 40 km/h, vorgeschrieben, ausgenommen das Stück vom Gasthof Drexler bis zum Autohaus Weinzierl. Dort ist die Geschwindigkeit wegen des in diesem Bereich liegenden Kindergartens auf 30 beschränkt. Innerhalb kurzer Zeit habe sie in diesem Bereich zwei Katzen verloren, die angefahren wurden. „Würden die Leute wirklich 30 fahren, können sie jederzeit anhalten, aber 80 Prozent fahren mit 50 bis 80 km/h durch die Straße.“ Sie wünschte sich die Aufstellung eines Tempoanzeigers.

OB Raff sicherte eine zeitnahe Aufstellung zu. Unverständnis äußerte ein Bürger über die unterschiedlichen Geschwindigkeitsregeln. In der Hauptstraße sei die Geschwindigkeit auf 40 und 30 beschränkt, während in sämtlichen Nebenstraßen 50 gefahren werden darf.  

Unzureichende Außenbeleuchtung der Kreuzung

Zusätzliche Straßenbeleuchtung für die Kreuzung Brucker Straße /Weilerweg forderte ein anderer Aicher. Seit an einem Bürogebäude die Außenbeleuchtung ausgefallen sei, sei ein großer Teil der Kreuzung unzureichend ausgeleuchtet. Das sei der Stadt bereits gemeldet, sprang Stadtrat Kellerer dem OB zur Seite. Auch die defekte Beleuchtung im Schulbushäusl an der Schloß- bergstraße, auf die ein Anwohner hinwies, wurde von Raffs Mitarbeitern notiert. Ein Bürger sprach die Straßensanierung im Dorf an. Er hätte gehört bis 2021 sollte das geschehen. Der OB sicherte die Sanierung trotz der gestrichenen Straßenausbausatzung zu. Das werde sich die Stadt bei der finanziellen Situation nicht leisten können, meinte Alt-OB Sepp Kellerer. Ein Komplettausbau würde sehr teuer werden. Er schlug vor, die Straße abzufräsen und den Gehweg zu machen. Das sollte reichen. Zuletzt fragte ein Bürger nach dem Stand der Dinge beim Feuerwehrhaus und Schützenheim. Da sei noch alles möglich, antwortete Raff. Von Abriss und Neubau an anderer Stelle bis zum Anbau an jetzige Gebäude. „Wir haben noch keine Lösung.“ 

Dieter Metzler

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