Weitere Baustellen im Germeringer Stadtgebiet

City-Galerie und Rewe sollen neu gebaut werden

Die Germeringer City-Galerie verfügt über einen direkten Zugang zur S-Bahn.
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Die Germeringer City-Galerie verfügt über einen direkten Zugang zur S-Bahn.
  • Claudia Becker
    VonClaudia Becker
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Germering – Der Bauboom in Germering geht weiter. Nachdem die Pläne rund um einen Abriss der Harfe bereits vorgestellt wurden, hat sich nun auch der Bauherr der City-Galerie zu einer möglichen Veränderung zu Wort gemeldet. Aber damit ist es noch nicht getan, auch der erst sanierte Rewe in der Friedenstraße soll weichen und das Areal inklusive altem Ries-Gebäude neu geplant werden.

Baukräne wohin das Auge reicht und das trotz aktuell meist schwer zu beschaffenen Baustoffen. Nachdem es lange ruhig um eine mögliche Neugestaltung der City-Galerie im Kerne Germerings war, wurden nun Pläne zu einem Abriss und einem Neubau vorgestellt. Der, der Stadt vorliegende Bauantrag beinhaltet den Neubau eines Edeka-Marktes mit Café, Getränkemarkt und Parkdeck. Die City-Galerie soll schon im Laufe des Jahres abgerissen werden. Die bestehenden Mietflächen seien laut Bauherr nicht mehr angemessen nutzbar und auch die Größe der jetzigen Edeka sei nicht mehr zeitgemäß. Viele Geschäfte sind in den letzten Jahren bereits abgewandert, auch die Post wird künftig am Kleinen Stachus in den Räumen der ehemaligen Commerzbank-Filiale einen neuen Standort finden.

Der Abbruch der alten City-Galerie solle möglichst ressourcenschonend erfolgen, indem beispielsweise noch nutzbare Bauteile nach dem Ausbau in andere Baumaßnahmen integriert werden oder die derzeitige Tiefgarage mit dem Abbruchmaterial verfüllt werde. Der neue Edeka-Markt soll dann eine Verkaufsfläche von etwa 1.800 Quadratmetern erhalten, auch sei Platz für einen 55 Quadratmeter großen Laden eingeplant. Ebenso sollen Kundentoiletten beim Neubau bedacht werden.Teile des ersten Obergeschosses und das gesamte Zweite OG sollen als Parkdeck genutzt werden. Eine Idee, die beim Planungs- und Bauausschuss gar nicht gut ankam – wie auch schon vor einigen Jahren nicht, als der Bauherr die oberirdischen Parkdecks noch im Erdgeschoss eingeplant hatte. Auch die geplante Außenverkleidung – eine schwarze Blechfassade – wurde kritisch begutachtet. Da jedoch Baurecht bestehe, könne man einen Neubau nicht untersagen, lediglich weitere Gespräche mit dem Investor anregen und die Kritik der Stadträte äußern, sagt Oberbürgermeister Andreas Haas zur Diskussion.

Auch Rewe in der Friedenstraße soll Neubau weichen

Ein weiterer Antrag, der bei der Stadt eingegangen ist, befasst sich mit dem Abbruch der Bestandsgebäude und dem Neubau eines Wohn- und Bürogebäudes mit Verbrauchermarkt und Tiefgarage auf dem Grundstück in der Friedenstraße. Auch hier ist der Hauptgrund eine nicht mehr zeitgemäße Nutzung des aktuellen Rewe-Gebäudes.

Nachdem der Verbrauchermarkt im letzten Jahr (wir berichteten) aufgrund eines Wasserschadens bereits mehrere Monate geschlossen war, war die Vermutung der Germeringer groß, dass das Bestandsgebäude irgendwann weichen werden müsse. Nun herrscht Klarheit, eine Sanierung sei für den Bauherren nicht erstrebenswert. In dem Neubau seien etwa neun Wohnungen, 1.400 Quadratmeter Büroflächen und rund 1.100 Quadratmeter Verkaufsfläche vorgesehen. Kundenstellplätze sollen weiterhin im Freibereich bleiben, Stellplätze für den Wohn- und Bürokomplex sind in der Tiefgarage angedacht.

Becker

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