Clemens Reißenweber und Freya Buras lesen am besten

Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs findet digital statt

Freya Buras aus Freising las „Tara und Tahnee – Verloren im Tal des Goldes“
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Freya Buras aus Freising las „Tara und Tahnee – Verloren im Tal des Goldes“.

Fürstenfeldbruck – Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Bezirks Oberbayern Nord? Der Regionalentscheid der 62. Runde des Vorlesewettbewerbs findet in diesem Jahr digital per Video-Einreichung statt. Die elf Sieger aus den Landkreisen Altötting, Dachau, Eichstätt, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Ingolstadt, Landsberg, Mühldorf, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen konnten ihren Vorlesebeitrag aufzeichnen und über das Video-Portal des Wettbewerbs hochladen. 

Der Regionalentscheid wird – wie seit vielen Jahren Tradition – von der Stadtbibliothek in der Aumühle organisiert. Das sind die lesebegeisterten Mitglieder der diesjährigen Jury: Irene Weinberg (Bibliotheksreferentin im Stadtrat FFB), Kathrin Schmidt (Buchhandlung Treffpunkt Wagner, Schwerpunkt Kinder-/Jugendbuch), Stefanie Vielweber (Stellvertretende Bibliotheksleiterin, Kinderbibliothek einer der Schwerpunkte), Michelle Pfeiffer (Auszubildende in der Bibliothek) und Diana Rupprecht (Bibliotheksleiterin). Die Jury schaute sich am 15. April alle Videos an und bewertete sie nach den Kriterien Lesetechnik, Interpretation sowie Textauswahl.

Die Kinder haben die ungewohnte Situation eines rein virtuellen Vorlesebeitrags gut gemeistert und so fiel die Entscheidung für die zwei Besten sehr schwer. Zu Siegern gekürt wurden Freya Buras vom Camerloher-Gymnasium Freising und Clemens Reißenweber vom Gymnasium Puchheim. Freya las die sehr gut ausgewählte Textstelle aus „Tara und Tahnee – Verloren im Tal des Goldes“ von Patrick Hertweck und überzeugte mit ihrer Natürlichkeit, einer sehr guten Lesetechnik und tiefem Verständnis des Textes. Clemens las „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende. Er bewies durch seine lebendige, aber nicht übertriebene Darstellung, dass er sich mit den Figuren und der Handlung stark identifiziert.

Clemens Reißenweber aus Puchheim las aus „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ vor.

Beide erhalten ein Buchgeschenk sowie einen Gutschein für ein Buch und ein Zeitschriftenabo. Clemens und Freya vertreten den Bezirk in der nächsten Runde, dem Landesentscheid. Von dort aus ist es nur noch ein Schritt bis ins Finale.

An den Vorlese-Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 4.300 Schulsieger. Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. In diesem Jahr waren rund 350.000 Schüler der 6. Klassen am Start. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

red

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