Im Zuständigkeitsbereich der PI Germering

Corona-Kontrollen: 28 Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz

Polizist führt Kontrolle durch und hebt Kelle Halt Polizei in die Höhe
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Die Polizei nahm dem Mann noch vor Ort den Führerschein ab (Symbolfoto).
  • Miriam Kohr
    vonMiriam Kohr
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Landkreis/Germering - Germeringer Polizei gibt Wochenrüberblick über Verstöße zum Infektionsschutzgesetz in deren Zuständigkeitsbereich.

Neben dem üblichen polizeilichen Aufgabenbereich gehört für die Polizei mit der zu Beginn der Corona-Pandemie im März eingeführten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung deren Überwachung und entsprechende Sanktionierung von Verstößen zu einem zentralen zusätzlichen Tätigkeitsfeld.

Dass die Überwachung der seit dem 2. November geltenden mittlerweile 8. Infektionsschutzverordnung beziehungsweise der bis zum 1. November geltenden 7. Infektionsschutzverordnung dringend nötig ist, beweist ein kleiner Wochenüberblick über die festgestellten Verstöße im Zuständigkeitsbereich der Germeringer Polizei.

Lokale halten Sperrzeit nicht ein

So wurden beispielsweise am Freitag, 30. Oktober, in zwei griechischen Lokalen in Puchheim gravierende Verstöße gegen die zu diesem Zeitpunkt noch geltende Sperrzeit von 21 Uhr festgestellt, da sich in beiden Lokalen um 21.30 beziehungsweise 22 Uhr noch diverse Gäste mit gut gefüllten Gläsern an den Tischen befanden. Ebenfalls in Puchheim wurde am 1. November gegen 20 Uhr in der Adenauerstraße eine „Tiefgaragenparty“ von rund zehn Jugendlichen von Germeringer Polizisten gesprengt, wobei drei junge Männer am Ort des Geschehens dingfest gemacht werden konnten und entsprechende Anzeigen wegen des geltenden Kontaktbeschränkungsverbots erhielten.

23 Anzeigen an S-Bahnhöfen

Eine Überprüfung der S-Bahnhöfe in Eichenau, Germering und Puchheim führte innerhalb einer Woche zudem zu insgesamt weiteren 23 Anzeigen, weil die betreffenden Leute auf den Bahnsteigen keinen Mundnasenschutz getragen hatten. Immerhin war bei allen beanstandeten Personen die Einsicht vorhanden im Anschluss eine Maske aufzusetzen. „In allen Fällen wurden die Verwarnungen nicht ausgesprochen, weil die Masken unkorrekt getragen worden waren, sondern weil sie gar nicht getragen wurden, sondern lediglich in Taschen oder sonstigen Behältnissen mitgeführt worden waren“, informiert die Germeringer Polizei. 
pi

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