Maßnahmen während der Corona-Pandemie

BDS Gewerbeverband blickt nach Lockerungen für die Wirtschaft leicht zuversichtlich in die Zukunft

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Fürstenfeldbruck - „Wir sind erleichtert, dass der Freistaat Bayern die gestern angekündigten Maßnahmen nur in kleinen Teilen strenger handhabt. Die angekündigten Lockerungen für unsere heimische Wirtschaft und unsere Innenstädte begrüßen wir ausdrücklich – sie sind dringend notwendig“, sagt BDS Präsidentin Gabriele Sehorz. Auch im BDS Gewerbeverband im Landkreis sorgen die neuen Ankündigungen für leichte Zuversicht. 

Dazu der Fürstenfeldbrucker Ortsvorsitzende Franz Höfelsauer: "Dass Betriebe bis 800 qm jetzt wieder ab 27. April öffnen dürfen, stellt für den Gewerbeverband Fürstenfeldbruck aber lediglich ein kurzes Aufatmen dar", sagt Höfelsauer. „Das ist kein Normalbetrieb, der ist in der derzeitigen Situation auch noch nicht denkbar. Wir werden jetzt alles versuchen, um unseren Mitgliedsunternehmen in Fürstenfeldbruck bei der Konzeptionierung der dafür notwendigen Hygienemaßnahmen zur Seite zu stehen. Natürlich fühlen wir auch mit den Gastronomen, Hotelbetreibern und Schaustellern, bei uns hier in Fürstenfeldbruck, da es für diese Branche noch keine Lockerungsmöglichkeiten gibt. Da hätten wir uns – mit klaren Hygienekonzepten – dringend eine Lockerung erhofft."

Lockerungen nicht ausschließlich von der Branche abhängig machen

„Wir dürfen Öffnungen beziehungsweises Lockerungen nicht rein und ausschließlich von der Branche abhängig machen. Wenn ein Gastronomiebetrieb oder ein Fitnessstudio ein schlüssiges Hygienekonzept vorlegen kann, dann muss dies respektiert und beachtet werden und zur Lockerung der Maßnahmen führen. Wir brauchen hier ein tagesaktuelles Monitoring“, sagt hierzu BDS Präsidentin Gabriele Sehorz. 

Franz Höfelsauer richtet Appell an die Bürger

Der Ortsvorsitzende des BDS Ortsverband/Gewerbeverband Fürstenfeldbruck richtet sich auch mit einem gesellschaftlichen Appell an die Bürger von Fürstenfeldbruck: „Bitte unterstützen Sie auch weiterhin Ihr Gewerbe, Ihre Unternehmen vor Ort. Verzichten Sie nicht auf die hervorragende Qualität unserer Bäcker und Metzger. Bitte kaufen Sie in dieser schwierigen Zeit nicht alles bei den großen Versandhäusern, sonst bleiben unsere Einzelhändler vor Ort auf der Strecke. Wir als BDS appellieren: Lassen Sie uns Umsätze in der Region halten. Wir haben es gemeinsam in der Hand, wie sich unsere Städte und Gemeinden nach dieser Krisensituation estalten. Gesellschaft, Politik und Wirtschaft müssen zusammenarbeiten und gemeinsam das Augenmerk weiterhin auf unseren regionalen Einzelhandel und unsere Gastronomie richten. Kaufen Sie regional auch in Zukunft und bleiben Sie gesund."

red

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