Dachstuhlbrand verursacht 350 000 Euro Schaden

Am Donnerstagabend, 15. 12. 2011 geriet aus noch unbekannter Ursache der Dachstuhl eines Doppelhauses in Puchheim-Bahnhof in Brand, wobei eine Person eine Rauchgasvergiftung erlitt und ein Sachschaden von ca. 350.000 Euro entstand.

Gegen 17:45 Uhr war ein Bewohner der Doppelhaushälfte im Loheweg nach hause gekommen und hörte beim Betreten der Wohnräume einen pfeifenden Rauchmelder im Dachgeschoss. Als der 76-Jährige nachsah stellte er dort den Brand fest. Nachdem das Geschoss bereits stark verqualmt war atmete der Mann dabei Rauchgase ein und erlitt eine leichte Rauchvergiftung, die ambulant behandelt werden musste. Die alarmierten Feuerwehren aus Puchheim-Bahnhof, Puchheim und Gröbenzell fanden bei ihrem Eintreffen ein im Vollbrand stehenden Dachstuhl vor. Das Feuer hatte auch bereits auf die angrenzende Doppelhaushälfte übergegriffen. Trotzdem gelang es den rund 60 Einsatzkräften der Feuerwehren den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der, an dem nun nicht mehr bewohnbaren Wohngebäude, entstandene Sachschaden auf rund 350.000 Euro. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zu diesem Brandfall übernommen. Derzeit ist die Brandursache noch unklar. Die Brandfahnder werden, sobald die Brandstelle betretbar ist, ihre Untersuchungen am Brandort fortsetzen.

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