Jugendhilfe vor Ort in Germering

Das Fürstenfeldbrucker Landratsamt eröffnet Außenstelle in Germering

Das Fürstenfeldbrucker Landratsamt eröffnet Außenstelle in Germering
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Landrat Thomas Karmasin (Zweiter von links) und Germerings OB Andreas Haas (Zweiter von rechts) informierten sich über die Arbeit der neu eingerichteten Außenstelle der Jugendhilfe des Landratsamtes im „Zenja“. Das Team der Jugendhilfe mit Sachgebietsleiter Philipp Grenzebach (links), Sandra Eichler (Stellvertretende Sachgebietsleiterin, Dritte von links) und Melanie Anno (Sachbearbeiterin, Dritte von rechts) und Germerings Sozialamtsleiter Martin Rattenberger (rechts) erläuterten, wie beide Behörden zusammenarbeiten.

Germering – Das Amt für Jugend und Familie des Landkreises Fürstenfeldbruck hat eine Außenstelle in Germering eröffnet. Seit Ende April sind die für Germering zuständigen sozial-pädagogischen Fachkräfte nicht mehr im Hauptgebäude des Landratsamtes angesiedelt. Sie arbeiten mit neuen Methoden der Sozialarbeit. So können sie besser auf die individuellen Bedürfnisse und Problemlagen der Familien eingehen.

Das Landratsamt hat von der Stadt Germering Räumlichkeiten im Mehrgenerationenhaus „Zenja“ (Zentrum für Jung und Alt) angemietet, die direkt neben den Räumen des Germeringer Amtes für Jugend, Familie, Senioren, Soziales und Schulen liegen. Somit ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden möglich. Außerdem befinden sich in dem Gebäude weitere soziale Anlaufstellen, sodass eine effektive Vernetzung stattfinden kann.

Das Team der Jugendhilfe vor Ort in Germering geht nach den neuen Arbeitsprinzipien vor, die mit der Umstrukturierung des Amtes für Jugend und Familie Fürstenfeldbruck zum 1. April eingeführt wurden. Dazu zählen das „sozialräumliche Arbeiten“ und die „Methode des Familienrats“. Dabei steht eine intensive Vernetzung aller beteiligter Akteure sowie die konsequente Beteiligung der Betroffenen an der Planung und Ausgestaltung der Jugendhilfe im Fokus.

Karmasin erfreut über Eröffnung

Landrat Thomas Karmasin freut sich über die Eröffnung der neuen Außenstelle: „Durch die direkte Arbeit vor Ort erhoffe ich mir einen noch besseren Kontakt zwischen den Behörden und eine Effizienzsteigerung der Jugendhilfe. Die Sozialarbeiter können so besser mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort arbeiten und tun sich leichter, deren Problemlagen zu verstehen und auf diese reagieren zu können. Das ist wichtig für die tägliche Arbeit.“

Auch Germerings Oberbürgermeister Andreas Haas sieht in der neuen Außenstelle großes Potential. Er hob die unmittelbare Nähe der Germeringer Stadtverwaltung zum Jugendamt des Landkreises hervor, die eine unkompliziertere Bearbeitung der Fälle ermöglicht: „Kinder, Jugendliche und Familien in Germering finden im „Zenja“ nun die für sie wichtigen Ansprechpartner und können schnell und einfach an die passende Stelle vermittelt werden. Das vor Ort arbeitende Jugendamt ist eine gute Nachricht für die Germeringer Bürger und garantiert, dass die Hilfen auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“

Das Team der „Jugendhilfe vor Ort“ befindet sich im ersten Obergeschoss des Mehrgenerationenhauses „Zenja“. Es ist per E-Mail unter jvo-germering@lra-ffb.de zu erreichen. Bürger können sich außerdem an die Erstanlaufstelle BVI („Beratung, Vermittlung, Intervention“) des Amtes für Jugend und Familie wenden, per E-Mail bvi@lra-ffb.de, Telefon 08141 519 599 oder 08141 519 968.

red

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