Nagelneuer VW-Bus der Bahn versackte mit schwerem Gerät auf der äußerst rechten Kante auf Rad/Wanderweg am Engelsberg

Brucker Feuerwehr rettete DB-Kleinbus vor dem Absturz ins Gleisbett

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Hart am Abgrund bewegte sich ein VW-Bus der DB bei einer Betriebsfahrt am Engelsberg in Höhe des Klosters. Die Brucker Feuerwehr sicherte das Fahrzeug vor dem Abrutschen ins 10 m tiefer gelegene Gleisbett.

Fürstenfeldbruck -  In eine brenzlige Lage geriet der Fahrer eines VW-Busses der DB bei einer Betriebsfahrt am Montag, 18. Mai gegen Mittag: Auf dem schmalen Weg am Engelsberg in Höhe des Klosters Fürstenfeld, der von Radlern und Wanderern genutzt wird, geriet der schwerbeladene Kleinbus zu nahe an die abschüssige und mit Buschwerk bewachsene Kante, sodass er mit zwei Achsen aufsaß und ins 10 Meter tiefer gelegene Gleisbett abzurutschen drohte. Über die Integrierte Leitstelle wurde die Freiwillige Feuerwehr FFB unter Leitung ihres Stadtbrandinspektors Michael Ott zur Hilfe gerufen. Sicherheitshalber wurde die Bahnstrecke für 40 Minuten gesperrt.

Zunächst war nicht klar, wo genau das DB-Fahrzeug im wahrsten Sinn des Wortes "versackt" war. Die Anfahrt der Feuerwehr mit dem schweren Gerät im Gepäck konnte nur dank eines kleineren Fahrzeugs erfolgen, den Rest der Strecke im unwegsamen Gelände legten die  zehn Feuerwehrmänner zu Fuß zurück. Der nagelneue silberfarbene VW-Bus war mit drei Bahn-Mitarbeitern und schwerer Ladung unterwegs in eine unerwartete Notlage geraten, als das Fahrzeug  hart am Abhang aufsaß. 10 Meter unterhalb des Weges verläuft das Gleisbett der Bahn. Michael Ott verständigte sofort den Nofallmanager der DB. Zunächst fuhren alle Züge und S-Bahnen im Schritttempo auf diesem Streckenabschnitt, dann wurde die Strecke für ca. 40 Minuten gesperrt,  wie Wolfgang Hauner von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizeiinspektion München auf Anfrage bestätigte. Mit einem Greifzug und Stahlseilen sicherten die Männer von der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeldbruck den VW-Bus, der durch die Panne leicht beschädigt worden war. Das Fahrzeug rollte danach bis zu einem sicheren Standort zurück und wurde  schließlich von DB-Arbeitern abtransportiert.  Der Einsatz der FFW Fürstenfeldbruck dauerte rund eineinhalb Stunden. 

redkb

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