Demonstration am 17. November in Gröbenzell

"Zusammenhalt statt Hetze"

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Wollen ein Statement setzen (von links): Lilo Nitz (Arbeitskreis Asyl), Michael Schrodi (SPD), Walter Voit (Grüne) und Klaus Coy (FDP).

Gröbenzell – Einen Auftritt von Jürgen Elsässer als Redner in Gröbenzell auf Einladung der Alternative für Deutschland (Afd) nehmen alle Parteien im Gemeinderat sowie Künstler und Verbände zum Anlass, unter dem Motto „Zusammenhalt statt Hetze“ am 17. November um 19 Uhr am Rathausplatz zu demonstrieren.

„Unser Problem ist nicht die Afd, sondern der Redner und der Titel unter dem die Veranstaltung läuft“, erklärte der Sprecher der Grünen in Gröbenzell, Walter Voit. Jürgen Elsässer, der unter anderem auch bei Pegida und Legida- Veranstaltungen auftrete, werde einen Vortrag mit dem Titel „Islam – Gefahr für Europa“ halten. Der Publizist stehe für Waffenrecht, Bürgerwehren und Hetze gegen den Islam sowie den Umsturz des Regimes, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Michael Schrodi. In Gröbenzell leben 99 Nationen friedlich zusammen und Elsässer wolle mit seinen Parolen einen Keil dazwischen treiben, begründete Voit den Protest. „Es ist ein freundliches Miteinander“, bestätigte Lilo Nitz, die seit fast vier Jahren ehrenamtlich beim Arbeitskreis Asyl arbeitet. Die Demonstration soll keine Störung der Veranstaltung bezwecken, betonte Schrodi. Bei der Demo wird der Zweite Bürgermeister Dr. Martin Runge eine Rede halten und „Hans Well und die Wellbappn“ spielen. Alle Bürger sind eingeladen.

Felix Hamann

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