Kunst in sonst leeren Schaufenstern 

Wechselnde Kunstausstellung des Vereins Subkultur in den Schaufenstern der Kirchstraße 3

Künstler Hans Seitz und Subkultur-Vorsitzender Tim Niklas präsentieren ein Gemälde vor einem Schaufenster.
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Künstler Hans Seitz und Subkultur-Vorsitzender Tim Niklas präsentieren das Kunstwerk, dass ab sofort im Schaufenster dahinter einen Ausstellungsort hat.

Fürstenfeldbruck – Durch die pechschwarzen Wände und das sanfte Licht einiger Lichterketten können sich die hellen Grün- und Brauntöne des Gemäldes von Hans Seitz, das auf einer hölzernen Staffelei seinen Platz gefunden hat, entfalten.

Das Werk, das eine künstlerische Interpretation der Warmbad-Räume am Alten Schlachthof in Fürstenfeldbruck zeigt, befindet sich momentan in einem der leerstehenden Schaufenster in der Kirchstraße in Fürstenfeldbruck. Zusätzlich können vorbeispazierende Passanten auch die beiden Fotografien von Magdalena Kurz bewundern. In ihren Bildern hält die leidenschaftliche Fotografin die Begegnung mit einem scheuen Rotfuchs und einem bunt schillernden Eisvogel fest.

Wechsel der Kunstwerke alle zwei Monate

Mit diesen drei Kunstwerken eröffnete der Verein Subkultur am vergangenen Freitag die Kunstausstellung in den Schaufenstern der Kirchstraße. Im kommenden Jahr sollen auch die anderen Schaufenster für die Ausstellung genutzt werden. Nun freut sich der Verein aber erst einmal, dass die Umsetzung reibungslos geklappt hat. „Wir sind der Stadt und auch der Kulturreferentin Tina Jäger sehr dankbar, dass sie uns bei der Umsetzung unterstützt und die Räumlichkeiten überlassen haben. Vielen Dank natürlich auch an Herrn Seitz und Frau Kurz für das Gemälde und die Fotografien“, freut sich Tim Niklas, zweiter Vorsitzender der Subkultur. Für die nächsten zwei Jahre plant der Verein alle zwei Monate die Kunstwerke hinter den Schaufenstern auszutauschen. Bei der Wahl der Künstler wird vor allem auf Regionalität geachtet. „Wir versuchen hauptsächlich Künstler aus Fürstenfeldbruck oder Kunstwerke mit einem regionalen Hintergrund auszustellen“, erklärt Niklas. Dazu gehören auch die Kunstwerke von Hans Seitz. Seit Jahren lässt sich der gelernte Architekt von den Bauwerken der Stadt inspirieren und versucht stets die Brucker Straßen in einem neuen Licht zu zeigen. Vor allem da aufgrund der aktuellen Situation Kunstausstellungen nicht umsetzbar sind und Museen nicht besucht werden dürfen, freut sich der Künstler umso mehr, an diesem Projekt teilhaben zu können. „Ich finde es interessant und eine sehr gute Idee. Man kann von der Jugend wirklich noch etwas lernen“, stellt der 75-Jährige fest.

Aufgrund der aktuellen Lage erst einmal klein angefangen

Sowohl das Gemälde von Hans Seitz, aber auch die Fotografien von Magdalena Kurz geben dem ehemals leerstehenden Schaufenster einen neuen Glanz. Und so werden noch mehr Kunstwerke in den nächsten Monaten folgen. „Aufgrund der aktuellen Situation haben wir zwar erst einmal klein angefangen, aber es werden noch viele weitere Werke folgen. Damit wollen wir den Brucker Künstlern eine Plattform für ihre Kunst bieten“, erklärt Vorsitzender Tim Niklas abschließend.

Julia Huß

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