Impfaktion im Klinikum

Ersten Klinik-Mitarbeiter in Fürstenfeldbruck sind geimpft

Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler impft Dr. Florian Edrich gegen Corona.
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Stellvertretende Landrätin und gelernte Arzthelferin Martina Drechsler bei der Impfung von Dr. Florian Edrich.

Fürstenfeldbruck – „Es ist sehr erfreulich, dass wir durch die enge Kooperation mit dem vom BRK-getragenen Impfzentrum trotz der Engpässe bei den Impfstofflieferungen schon jetzt mit dem Impfen beginnen können“, erklärte der Ärztliche Direktor Florian Weis bei seiner internen Ankündigung am 8. Januar.

Für die erste Impfrunde – obwohl kurzfristig angesetzt – haben sich 411 (von rund 950) Mitarbeiter angemeldet. Alle stammen gemäß den Priorisierungs-Vorgaben der Politik aus dem patientennahen Bereich, sind also vorwiegend Pflegekräfte oder Ärzte. Sie werden nun seit Mittwoch, 13. Januar, an drei Tagen parallel im Klinikum selbst sowie im Impfzentrum sukzessive geimpft. Die weiteren Mitarbeiter können sich in den kommenden Wochen auf Wunsch ebenfalls nach und nach einer Impfung unterziehen. „Die Impfung ist jedoch eine ganz persönliche Entscheidung des Einzelnen“, sagt Vorstand Alfons Groitl.

Direkt am ersten Tag durfte das Impfteam sogar mit prominenter Unterstützung starten: Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler, selbst gelernte Arzthelferin, arbeitet in diesen Tagen regelmäßig ehrenamtlich im Impfzentrum mit und absolviert ihren „Dienst“ am Mittwoch im Klinikum Fürstenfeldbruck. Sie ist ebenfalls froh, dass es nun endlich losgeht und betont: „Wenn wir mehr Impfstoff gehabt hätten, wären wir logistisch auch in der Lage gewesen, bis dato noch mehr Menschen zu immunisieren. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Impfungen im Landkreis nun zügig voranschreiten.“

Auch im Seniorenheim Jesenwang, das zusammen mit dem Klinikum das Kommunalunternehmen bildet, konnten am vergangenen Wochenende bereits 96 Prozent der Bewohner sowie 43 Prozent der Mitarbeitenden geimpft werden.

Die Verabreichung der Spritze ist allerdings erst der allerletzte Schritt im Impfprozess: Die reibungslose Logistik und der zügige Ablauf können nur durch viele helfende Hände gewährleistet werden: „Dafür danken wir allen intern und externen Beteiligten“, so das Klinikum.

red

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