Corona fordert Einsparungen, Sanierung jedoch im Zeitplan

Baustellenfortschritt: Germerings Stadträte begutachten die Wittelsbacher Mittelschule

Germerings Stadträte sehen sich Baufortschritt der Wittelbacher Mittelschule an
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Die Germeringer Stadträte begutachteten den Baufortschritt der Wittelsbacher Mittelschule.
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Die Germeringer Stadträte begutachteten den Baufortschritt der Wittelsbacher Mittelschule.

Germering - Mit über 33 Millionen ein regelrechtes Mammutprojekt, das die Stadt da in Angriff genommen hat. Bei einem sind sich aber alle Stadträte am Mittwochabend, 14. Oktober sicher, die bisherigen Fortschritte können sich sehen lassen. Nach der Theresen-Grundschule schreitet nun auch die Sanierung der Wittelsbacher Mittelschule immer weiter voran. Das freut neben Oberbürgermeister Andreas Haas, die anwesenden Stadträte, Architekten und auch Schulleiter Walter Braun, die alle an einer Besichtigungstour durch die neuen und alten Teile der Schule teilnahmen.

Bei dem ein oder anderen werden Erinnerungen wach. Auch wenn man nicht selbst auf die Schule gegangen ist, so ist vielen Germeringern das Lehrschwimmbad an der Wittelsbacher Straße ein Begriff. Dieses musste im Zuge der Umbaumaßnahmen an der Theresen-Grundschule und der Wittelsbacher Mittelschule zwar weichen, dafür hat die Sanierung auch eine Neuerung mit sich gebracht: die sogenannte Betreuungsbrücke. Platz, der speziell für die Mittagsbetreuung geschaffen wurde, die in zwei Jahren fest einziehen soll. Die Fertigstellung der Schule ist für das Schuljahr 2022/23 geplant. Danach sollen einzelne Feinarbeiten folgen, sodass die Generalsanierung der beiden Schulen im Jahr 2023 erreicht sein soll, sagt Projektleiter Peter Oppenheimer des Münchner Architekturbüros G+O.

Ein ausgeklügeltes Lüftungssystem als „Coronahilfe“

Derzeit sind 280 Schüler im bereits sanierten Teil der Mittelschule auf zwei Ebenen untergebracht, wie Braun erklärt. Die Gänge erstrahlen in einem freundlichen gelb, die Zimmer sind offen konzipiert, große Fensterfronten und durchsichtige Elemente erlauben einen modernen Schulalltag. Kabelgewirr verschwindet in Mediensäulen, und auch um die Lüftung müssen sich Lehrer und Schüler keine Gedanken mehr machen. Wie der Zufall es so wollte, bauten die Architekten eine moderne Lüftungsanlage ein, die das Durchlüften gerade jetzt in Coronazeiten übernimmt. „So wird der gesamte Sauerstoff ausgetauscht, das wäre durch reines Lüften gar nicht zu erreichen“, erklärt Oppenheimer. Das sei energetisch gesehen zukunftsweisend. Auch wenn viele Schulen aus Kostengründen darauf verzichten würden. Wie wichtig so eine Anlage werden würde, hätte man zur damaligen Zeit gar nicht ausmachen können. Wie bereits in der Theresen-Grundschule wurden auch hier wieder Sauerkrautplatten für die bessere Akustik verbaut. Zudem können einzelne Wandelemente so verschoben werden, dass die Größe eines Klassenzimmers nach dem individuellen Nutzen angepasst werden kann.

Auch an die Sportvereine wurde gedacht

Auch die beiden neuen Turnhallen sollen eine vielfältige Nutzungsform erhalten. „Eine Halle hat eine Trennwand erhalten, damit sie wiederum aufgeteilt werden kann. In einem Teil ist derzeit die Offene Ganztagsschule (OGS) untergebracht“, so der Architekt. Auf der anderen Seite sieht man, wie sich ein Sportverein gerade für das Training bereit macht. „Das war uns auch sehr wichtig. Nach der Schulzeit können die Vereine rein und trainieren“, sagt OB Haas. Freundliche Umkleideräume mit Duschen und modernen Sanitäranlagen laden da regelrecht zum Sport ein. „Zudem ist alles barrierefrei geplant worden“, sagt Haas. Aber auch die ein oder andere Überraschung sei beim Umbau zum Vorschein gekommen. „Vieles war nicht eingebaut, was hätte eingebaut sein müssen“, erklärt Oppenheimer. Und auch der Brandschutz sei nicht mehr auf dem neuesten Stand gewesen. Deshalb musst auch das alte Treppenhaus der Mittelschule weichen. „Hier kam zum Teil auch Asbest zutage“, so Oppenheimer. Nun werde aber alles schadstofffrei saniert. Und wenn etwas erhalten werden könne, erklärt der Projektleiter mit Blick auf den Malervlies am Boden unter dem sich noch ein gut erhaltener Fußboden befindet, dann werde das auch gemacht. Die großen Bautrümmer machen es jedoch deutlich, es steht noch ein gutes Stück Arbeit bevor, bis alle Schüler an Ort und Stelle - und in Ruhe - unterrichtet werden können.

Claudia Becker

Rubriklistenbild: © Claudia Becker

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